Super League: GC gewinnt spät, Luzern nur knapp
Aktualisiert

Super LeagueGC gewinnt spät, Luzern nur knapp

Überlegene Hoppers schlagen Vaduz dank Toren von Caio und Florian Kamberi in den Schlussminuten 2:0. Luzern besiegt Thun 1:0.

Eine Vielzahl von Chancen hatten die Grasshoppers schon vergeben, als spät doch noch zwei Tore fielen. In der 86. Minute schob Caio einen Abpraller aus vier Metern ins Tor, nachdem Kamberi nach Vorarbeit von Gjorgjev an Vaduz-Keeper Jehle gescheitert war. In der Nachspielzeit lief Kamberi nach einem Fehler von Bühler alleine auf das gegnerische Tor zu und erzielte souverän das 2:0.

Die Grasshoppers mussten ohne die fünf Stammspieler Barthe, Dabbur, Källström, Pnishi und Bauer auskommen. Und doch dominierten sie das Geschehen klar. Auch bei der ersatzgeschwächten Mannschaft war die Handschrift von Trainer Pierluigi Tami klar erkennbar.

Dank dem Sieg verkleinerten die Zürcher den Abstand auf Leader Basel (am Sonntag in St. Gallen) auf sieben Punkte. Vaduz dagegen wartet nach einem mutlosen Auftritt seit fast zwei Monaten auf einen Sieg und könnte am Sonntag auf den letzten Platz der Tabelle abrutschen.

Schachten schiesst FCL zum Sieg

Der FC Luzern kehrt nach fast zwei Monaten auf die Siegesstrasse zurück und feierte mit dem 1:0 gegen Thun den zweiten Heimsieg der Saison. Verteidiger Tobias Schachten schoss das entscheidende Tor. Luzern verdiente sich den Erfolg, weil es sich nach der Pause steigerte. Das Siegestor in der 52. Minute kam allerdings etwas glückhaft zustande. Der Ball prallte vom Fuss von Kryeziu in den Lauf von Aussenverteidiger Tobias Schachten, der alleine vor Thuns Keeper Faivre das 1:0 erzielte. Es war der erste Treffer der Innerschweizer nach 269 Minuten.

In der Folge hatte der FCL Chancen auf einen zweiten Treffer. Vor allem Topskorer Dario Lezcano sündigte aber im Abschluss. In der 60. Minute zum Beispiel traf der Südamerikaner nur den Pfosten. Seit seiner langen Sperre hat Lezcano in zwei Spielen noch kein Tor erzielt.

Thun kam erst ganz am Schluss zu Ausgleichschancen. Die beste vergab Ridge Munsy in der 87. Minute, als er freistehend aus halblinker Position an FCL-Torhüter David Zibung scheiterte. Thuns Trainer Jeff Saibene bezog die zweite Niederlage in Folge.

Grasshoppers - Vaduz 2:0 (0:0)

3600 Zuschauer. – SR Pache.

Tore: 86. Caio (Nachschuss/Kamberi, Gjorgjev) 1:0. 92. Kamberi (Caio) 2:0.

Grasshoppers: Vasic; Lüthi, Loosli, Gülen, Antonov; Alpsoy, Basic; Ravet (93. Sherko), Brahimi (80. Gjorgjev), Ciao; Tarashaj (70. Kamberi).

Vaduz: Jehle; Von Niederhäusern, Grippo, Bühler, Borgmann; Costanzo, Neumayr, Muntwiler, Ciccone (80. Kukuruzovic); Kamber (63. Messaoud), Burgmeier (46. Caballero).

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Barthe, Bauer, Dabbur, Källström und Pnishi (alle gesperrt) sowie Kubli und Mall (beide verletzt), Vaduz ohne Avdijaj (gesperrt) sowie Fekete, Hasler, Klaus, Schürpf und Sutter (alle verletzt). 32. Pfostenschuss von Muntwiler. Verwarnungen: 59. Bühler (Foul). 65. Costanzo (Foul). 67. Basic (Foul). 71. Loosli (Foul). 83. Jehle (Unsportlichkeit). 86. Caio (Unsportlichkeit).

Luzern - Thun 1:0 (0:0)

9392 Zuschauer. – SR Jaccottet.

Tor: 52. Schachten (Kryeziu) 1:0.

Luzern: Zibung; Schachten, Rogulj, Puljic, Thiesson; Affolter; Kryeziu, Jantscher, Freuler; Schneuwly, Lezcano.

Thun: Faivre; Joss, Reinmann, Sulmoni, Wittwer; Zino (73. Sutter); Zarate, Hediger, Schirinzi (80. Peyretti); Munsy, Buess.

Bemerkungen: Luzern ohne Arnold (verletzt), Brandenburger (rekonvaleszent) und Sarr (U21). Thun ohne Wieser (gesperrt), Bigler, Ferreira, Frontino, Glarner, Siegfried und Rapp (alle verletzt). 61. Pfostenschuss Lezcano. Verwarnungen: 82. Puljic und Hediger (beide wegen Unsportlichkeit). 89. Rogulj und Buess (beide wegen Unsportlichkeit). (si)

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