Aktualisiert 01.02.2019 14:38

Präsident Anliker«GC ist in keiner Weise finanziell gefährdet»

GC-Präsident Stephan Anliker sagt klar: Er hat Geld genug, um den Rekordmeister zusammen mit Peter Stüber in die Zukunft zu führen.

von
Marco Keller
Die Zukunft von GC ist laut Präsident Anliker gesichert.

Die Zukunft von GC ist laut Präsident Anliker gesichert.

Keystone

GC sei überschuldet, stehe vielleicht sogar vor dem Konkurs, wurde vor wenigen Tagen kolportiert, als bekannt wurde, dass Grossinvestor Heinz Spross aussteige. Das sei schlicht und einfach falsch, erklärte GC-Präsident Stephan Anliker am Freitag: «GC ist in keiner Weise finanziell gefährdet.»

Aufgrund der hohen Wellen, welche die Schlagzeilen geworfen hatten, hatte sich der Club entschieden, einen Medienanlass in einem Zürcher Hotel durchzuführen. Und das Interesse war gross, fast ein Dutzend Kameras waren auf Anliker gerichtet.

Er ist nun zusammen mit Peter Stüber Hauptaktionär, die beiden teilen sich 90 Prozent aller Aktien. Und sie wollen den Club in eine nachhaltige Zukunft führen. Weitere Investoren sind erwünscht, aber nicht auf «Teufel komm raus»: «Wir hatten schon Investoren, die eine Verbindung mit GC eingehen wollten, aber es stimmte nicht für uns. Im Moment wollen Peter und ich vor allem Ruhe reinbringen, wir stehen langfristig zu GC.» Beide müssen nun je rund vier Millionen einschiessen, bald wird an einer Generalversammlung über eine Aktienkapitalerhöhung befunden.

Unterstützung nun auf privater Basis

Peter Stüber, der Autoimporteur, ist schwerreich, sein Vermögen wird auf rund 800 bis 900 Millionen Franken geschätzt. Wie hoch Architekt Anlikers Vermögen ist, ist nicht klar. Er zerstreute aber allfällige Zweifel an seiner Zahlungsfähigkeit in diesen Dimensionen: «Ich habe mehr als genug Geld und ich habe mit GC noch viele Ziele.» Bisher unterstützte er GC via seine Firma Ducksch + Anliker, nun macht er das privat. «Ich bin Unternehmer, ich glaube an das Projekt GC.»

Dank des geplanten neuen Stadions soll dann das strukturelle Defizit von heute acht Millionen massiv reduziert werden. «Das gibt uns neue Perspektiven», so Anliker. An jenem Abstimmungs-Nachmittag des 25. November habe er «gebibbert» wie nie sonst in seiner Amtszeit, weil «ich nichts mehr selber steuern konnte und das habe ich nicht gerne.» Der Moment, als das Ja feststand, sei aber «einer der schönsten» überhaupt gewesen.

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