Da muss was kommen: GC mit einer FCB-Kopie zu den ersten Punkten?
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Da muss was kommenGC mit einer FCB-Kopie zu den ersten Punkten?

Die Grasshoppers finden sich nach zwei Partien in der noch jungen Saison mit null Punkten am Tabellenende wieder. Gegen Luzern muss etwas geschehen.

von
Eva Tedesco
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Gegen die Young Boys gingen die Grasshoppers mit 0:4 unter.

Gegen die Young Boys gingen die Grasshoppers mit 0:4 unter.

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Nachdem auch das Derby zum Start verloren ging, muss Carlos Bernegger liefern.

Nachdem auch das Derby zum Start verloren ging, muss Carlos Bernegger liefern.

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Auswärts gegen Luzern am Sonntag müssen Punkte her – am besten deren drei.

Auswärts gegen Luzern am Sonntag müssen Punkte her – am besten deren drei.

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Luzerns Christian Schwegler sprach nach dem 1:3 gegen Basel von «billigen Gegentoren». In der ersten Halbzeit habe man «keine Kompaktheit» gehabt, sagte der aus Salzburg heimgekehrte Verteidiger kritisch. «Wir hatten viele Löcher, wo Basel die Schnittstellen gefunden hat und wir teilweise ins offene Messer gelaufen sind.»

Verheerend war auch: Der FC Luzern kam zu einem einzigen Torschuss. Im 4-4-2 blieben die Stürmer Juric und Itten wirkungslos gegen das 3-5-2-System beim FCB. «Geplant war, dass ein Stürmer ein wenig abkippt, damit die Dreierkette auseinandergerissen oder ein Mittelfeldspieler zurückgebunden wird, aber das haben wir nicht gut gemacht», sagt Schwegler. Als der FCL das System leicht korrigierte und Itten zurückhängend spielte, wurde es besser. An der Niederlage war indes nicht zu rütteln.

Bernegger muss liefern

Carlos Bernegger machte sich derweil eifrig Notizen auf

der Joggeli-Tribüne. Auch dem GC-Trainer war nicht entgangen,

«Das war wichtig, aber nur ein Schritt»

Das sagt GC-Trainer Carlos Bernegger zum ersten Sieg seiner Mannschaft 2017. (Video: 20 Minuten)

wie schwer sich der FCL tat. Ob er beim Duell am Sonntag in Luzern in die Taktikkiste greift und ebenfalls mit einer Dreierkette verteidigen lässt? Denn nach 2 Spielen, 0 Punkten und 0:6 Toren muss Bernegger liefern, auch wenn ihm die Clubleitung vor der Saison zugesagt hat, Ruhe zu bewahren, falls der Start missglückt.

«Ich kenne die Gesetze des Fussballs. Ich hoffe, ich bin der Richtige, um diese Mannschaft ins Rollen zu bringen»,

sagte Bernegger nach der 0:4-Klatsche gegen YB dazu. «Wenn man nur die Ergebnisse sieht, habe ich keine Chance. Ich will nichts beschönigen. Sonst heisst es, ich sei ein Bluffer.»

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