Aktualisiert 08.12.2008 20:50

NationalratGebäudesanierungen passieren knapp

Bund und Kantone sollen die thermische Sanierung von Gebäuden unterstützen. Der Nationalrat hat am Montag eine Motion von Maurice Chevrier (CVP/VS) äusserst knapp angenommen. Abgelehnt wurde dagegen ein Vorstoss der SP, die ein energetisches Investitionsprogramm verlangte.

Chevrier fordert, dass die thermische Sanierung des Schweizer Gebäudebestands angeregt und unterstützt werden soll. Und zwar soll dies mit der Gewährung von A-fonds-perdu-Beiträgen und nichtverzinslichen, rückzahlbaren Darlehen geschehen. Das Konzept soll sich an bestehende Modelle bei Agrarkrediten oder der Wohnraumförderung anlehnen. Zudem sollen sich die Kantone zu gleichen Teilen an der Finanzierung beteiligen. Die Motion wurde knapp mit 84 zu 83 Stimmen gutgeheissen.

Breites Energieprogramm scheitert

Demgegenüber wurde eine Motion der Sozialdemokratischen Fraktion mit 94 zu 81 Stimmen abgelehnt. Damit hätte der Bundesrat aufgefordert werden sollen, im Hinblick auf eine drohende Abschwächung der konjunkturellen Wirtschaftslage und einen damit verbundenen Anstieg der Arbeitslosigkeit einen auf Ende 2012 befristeten Bundesbeschluss für ein Investitionsprogramm für die energetisch effiziente Sanierung von Gebäuden vorzulegen. (dapd)

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