Aktualisiert 26.03.2017 21:53

WM-Qualifikation

Geballte deutsche Offensivkraft in Baku

Deutschland setzt sich in Aserbeidschan souverän durch. Auch England stolpert gegen Aussenseiter Litauen nicht.

von
fal
1 / 6
Gefährliches Trio: André Schürrle, Mario Gomez und Thomas Müller (v. l.) treffen in Aserbaidschan. (26. März 2017)

Gefährliches Trio: André Schürrle, Mario Gomez und Thomas Müller (v. l.) treffen in Aserbaidschan. (26. März 2017)

kein Anbieter/Getty Images
Der 31-jährige Gomez beweist in Baku, wie wichtig er immer noch für die DFB-Elf sein kann.

Der 31-jährige Gomez beweist in Baku, wie wichtig er immer noch für die DFB-Elf sein kann.

AFP
André Schürrle ist nicht zu bremsen: Doppeltorschütze in Aserbaidschan.

André Schürrle ist nicht zu bremsen: Doppeltorschütze in Aserbaidschan.

AFP

Deutschland lässt in der WM-Qualifikation nichts anbrennen. Gegen Aserbeidschan gewinnt der Weltmeister 4:1 und bleibt weiterhin makellos. In der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku kam nur einmal kurz Spannung auf: Nach 31 Minuten erzielte der in der 2. Bundesliga bei Erzgebirge Aue tätige Dimitrij Nazarov überraschenden das 1:1 für den krassen Aussenseiter; zuvor hatte André Schürrle Deutschland in der 20. Minute standesgemäss in Führung gebracht.

Doch Nazarovs Ausgleich war für die deutsche Elf Warnschuss und Weckruf zugleich, noch vor der Pause stellte der Weltmeister durch Thomas Müller (36.) und Mario Gomez (45.) auf 3:1 und sorgte für klare Verhältnisse. In der zweiten Halbzeit war es erneut André Schürrle (81.), der zum Endstand von 1:4 traf. Deutschland festigt in der WM-Qualifikation den 1. Platz in der Gruppe C und ist neben der Schweiz als einzige Mannschaft nach fünf Spielen noch immer ohne Punktverlust.

Aserbeidschan spielte phasenweise gut mit, vor allem dann, wenn die Deutschen etwas leichtsinnig wurden und Intensität aus dem Spiel nahmen. «Ich bin nicht richtig zufrieden. Wir waren oft unkonzentriert. Wir spielten phasenweise nicht so, wie wir das wollen», stellte Trainer Joachim Löw fest – trotz des klaren Verdikts.

Engländer haben noch kein Gegentor erhalten

England ist nach dem 2:0 im Heimspiel gegen Litauen das einzige von 54 europäischen Teams ohne Gegentreffer. Jermain Defoe erzielte nach 22 Minuten das wegweisende 1:0 für den Leader der Gruppe F. Der 34-jährige Stürmer von Sunderland gehörte erstmals seit November 2013 wieder zum Aufgebot des englischen Nationalteams. Nach einem einjährigen Abstecher in die Major League Soccer (2014) hat der ehemalige Angreifer von Tottenham Hotspur seine Karriere im Norden Englands neu lanciert. Für Sunderland traf Defoe letzte Saison 15 Mal, heuer steht er auch schon wieder bei 14 Treffern in der Premier League.

Das 2:0 im Londoner Wembley schoss Joker Jamie Vardy von Leicester City. Vor dem Anspiel wurde den Opfern des Terroranschlags vom vergangenen Mittwoch gedacht.

Gruppe C: Aserbeidschan - Deutschland 1:4 (1:3). San Marino - Tschechien 0:6 (0:5). Nordirland - Norwegen 2:0 (2:0). – Rangliste: 1. Deutschland 5/15 (20:1). 2. Nordirland 5/10 (10:2). 3. Tschechien 5/8 (8:4). 4. Aserbeidschan 5/7 (3:8). 5. Norwegen 5/3 (5:9). 6. San Marino 5/0 (1:23).

Gruppe E: Armenien - Kasachstan 2:0 (0:0). Montenegro - Polen 1:2 (0:1). Rumänien - Dänemark 0:0. – Rangliste: 1. Polen 5/13 (12:6). 2. Montenegro 5/7 (10:6). 3. Dänemark 5/7 (7:5). 4. Rumänien 5/6 (6:4). 5. Armenien 5/6 (6:10). 6. Kasachstan 5/2 (3:13).

Gruppe F: England - Litauen 2:0 (1:0). Schottland - Slowenien 1:0 (0:0). Malta - Slowakei 1:3 (1:2). – Rangliste: 1. England 5/13 (8:0). 2. Slowakei 5/9 (10:3). 3. Slowenien 5/8 (4:3). 4. Schottland 5/7 (7:8). 5. Litauen 5/5 (5:9). 6. Malta 5/0 (2:13). (fal/sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.