15.10.2020 15:14

Sweet SixteenGeburtstagsparty von Mädchen (16) wird zum Coronavirus-Superspreader-Event

Obwohl im US-Bundesstaat eine Personenlimite für Partys besteht, feierte ein Mädchen seinen 16. Geburtstag mit über 80 Personen. 37 von ihnen sind nun am Coronavirus erkrankt.

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Im Miller Place Inn fand eine Geburtstagsparty statt, die zum Superspreader-Event wurde.

Im Miller Place Inn fand eine Geburtstagsparty statt, die zum Superspreader-Event wurde.

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Das Fest fand mit über 80 Personen statt, obwohl nur 50 zugelassen gewesen wären.

Das Fest fand mit über 80 Personen statt, obwohl nur 50 zugelassen gewesen wären.

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Darum gehts

  • Die Party habe Ende September auf der Halbinsel Long Island vor New York stattgefunden.

  • Gouverneur Andrew Cuomo sprach von dutzenden Neuinfektionen wegen des Festes.

  • 270 Menschen mussten in Quarantäne, eine Schule musste geschlossen werden.

  • Der Veranstaltungsort, das Miller Place Inn, muss eine Busse von 12’000 Dollar bezahlen.

Nach einer grossen Geburtstagsfeier eines Teenagers im US-Bundesstaat New York sind mindestens 37 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

«Dutzende Menschen von der Sweet-16-Party sind erkrankt», sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwoch (Ortszeit). «Das zeigt, wie ein Event so viele Fälle erzeugen kann». Mehr als 80 Menschen hätten an der Feier teilgenommen, die Ende September von einem Partyveranstalter auf der Halbinsel Long Island vor New York organisiert worden sei.

Teilnehmerzahl wegen Coronavirus beschränkt

Dabei ist die Teilnehmerzahl bei solchen Events in der Region aufgrund von Corona-Auflagen derzeit auf 50 beschränkt. Mehr als 270 Menschen mussten den Angaben nach im Zusammenhang mit der Party in Quarantäne, darunter zahlreiche Jugendliche aus umliegenden Schulen. Eine davon habe sogar vorübergehend geschlossen werden müssen.

Auch der Veranstaltungsort, das Miller Place Inn, machte Medienberichten zufolge vorübergehend dicht. Gegen die Besitzer werde wegen Verstosses gegen örtliche Corona-Massnahmen eine Strafe von 12’000 US-Dollar verhängt, schrieb die «New York Times». Die Besitzer sagten dem Sender CBS, ihnen sei nicht bewusst gewesen, dass auch das Personal in die begrenzte Teilnehmerzahl miteingerechnet werden müsse.

(SDA/ore)

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11 Kommentare
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vl

16.10.2020, 13:50

das Virus ist nicht gefährlich, fragen sie Trump !

Huch

15.10.2020, 18:23

Es geht nur darum: unseren Kindern auch noch eine Maske zu verpassen damit sie den ganzen Tag CO2 einatmen müssen. Und die Schäfchen von Morgen zu konditionieren.

Huch

15.10.2020, 18:21

Und keiner wird was davon merken