Aktualisiert 02.10.2012 18:06

Auf der richtigen Spur

Gechippter Hund findet sein totes Herrchen

Die Polizei konnte im Thurgau dank eines herrenlosen Hundes mit einem inplantierten Chip einen vermissten Rentner finden. Der Mann aus Frauenfeld war tot.

Ein vermisster 67-jähriger Mann aus Frauenfeld ist am Dienstag tot aufgefunden worden. Gemäss Mitteilung der Polizei war er am Donnerstag in den Fluss Murg gestürzt und ertrunken. Die Ermittler kamen nicht zuletzt dank seines gechippten Hunds auf die richtige Spur.

Die Strafverfolgungsbehörden gehen von einem Unglücksfall aus, wie es in der Mitteilung der Thurgauer Kantonspolizei heisst.

Der Mann war seit Donnerstag vermisst worden. Eine Spaziergängerin hatte einen herrenlosen Hund mit Leine am Ufer entdeckt und die Polizei alarmiert. Der Hund konnte dank seines Chips dem 67-Jährigen aus Frauenfeld zugeordnet werden.

Taucher waren erfolglos

Für die Kantonspolizei Thurgau verdichteten sich auf der Suche nach dem Vermissten die Hinweise darauf, dass er über eine steile Böschung in den Fluss gefallen sein könnte. Da die Murg aber viel Wasser führte, konnte selbst eine Tauchergruppe den Mann nicht finden.

Nachdem nun der Wasserstand deutlich gesunken war, nahm die Polizei die Suche am Dienstag wieder auf. Taucher fanden die Leiche kurz vor der Mündung der Murg in die Thur. Es handelt sich laut Polizei eindeutig um den Vermissten. Hinweise auf Dritteinwirkung gebe es keine. (sda)

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