Er heisst jetzt Cosmo: Gecko in Bio-Broccoli aus der Migros entdeckt
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Er heisst jetzt CosmoGecko in Bio-Broccoli aus der Migros entdeckt

Beim Gemüserüsten fiel er auf: Ein Mauergecko, der wohl eine längere Reise hinter sich hat.

von
kat
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Eine «Tages-Anzeiger»-Leserin hat in einem Migros-Broccoli einen Mauergecko entdeckt.

Eine «Tages-Anzeiger»-Leserin hat in einem Migros-Broccoli einen Mauergecko entdeckt.

Leserreporter Tages-Anzeiger
Da der Broccoli mehrere Tage im Kühlschrank gelegen hatte, befand sich der Gecko in einer Art Schockstarre. Mittlerweile geht es ihm jedoch besser.

Da der Broccoli mehrere Tage im Kühlschrank gelegen hatte, befand sich der Gecko in einer Art Schockstarre. Mittlerweile geht es ihm jedoch besser.

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Der Broccoli werde im Ursprungsland, in diesem Fall in Spanien, verpackt und von Lieferanten vor Ort und in der Schweiz kontrolliert. Der Gecko ging den Kontrolleuren dabei wohl durch die Lappen.

Der Broccoli werde im Ursprungsland, in diesem Fall in Spanien, verpackt und von Lieferanten vor Ort und in der Schweiz kontrolliert. Der Gecko ging den Kontrolleuren dabei wohl durch die Lappen.

Keystone/Martin Ruetschi

Ein etwa acht Zentimeter langer, beige-brauner Gecko ist wohl als blinder Passagier von Spanien nach Zürich gereist – mit dem Gemüsetransport der Migros. Beim Rüsten eines Bio-Broccolis wurde er dann vom Mann einer Leserin des «Tages-Anzeigers» (Artikel kostenpflichtig) entdeckt.

Da der Broccoli mehrere Tage im Kühlschrank gelegen hatte, befand sich der Gecko in einer Art Schockstarre. In einem provisorischen Terrarium konnte er sich jedoch relativ schnell wieder erholen.

Doch wie kam das als Mauergecko identifizierte Tier überhaupt in den Broccoli? Da Geckos vorwiegend Insekten fressen, dürfte es sich schlicht um einen Zufall handeln. Der Broccoli werde im Ursprungsland, in diesem Fall Spanien, verpackt und von Lieferanten vor Ort und in der Schweiz kontrolliert, wie Marcel Schlatter, Mediensprecher des Migros-Genossenschafts-Bundes, auf Anfrage des «Tages-Anzeigers» sagt. Der Gecko ging den Kontrolleuren wohl schlicht durch die Lappen. Inzwischen wurde er von einer Freundin der Leserin adoptiert und auf den Namen Cosmo getauft.

Don Migrolino

Der Fall erinnert an die Geschichte von Don Migrolino, dem Mauergecko, den eine Leserin 2015 im Aargau in einem Krautstiel entdeckt hatte. Damals betonte der Sprecher der Migros Aare Reto Wüthrich, dass es sich bei solchen Funden um Einzelfälle handelt.

Zum aktuellen Gecko-Fund sagt die Migros gegenüber dem «Tages-Anzeiger», dass pro Jahr etwa ein bis drei solcher Fälle registriert werden. Sie empfiehlt, dass sich Kunden mit ähnlichen Erfahrungen mit dem Etikett des Produktes an den Migros-Kundendienst wenden sollen.

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