Aktualisiert 16.06.2019 05:20

Flughafen Zürich

Gefährliche Güter im Gepäck nehmen zu

Akkus müssen eigentlich ins Handgepäck. Doch immer häufiger landen sie in die aufgegebenen Koffer. Auch am Flughafen Zürich.

von
roy
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Ersatzakkus für beispielsweise Handys können im aufgegebenen Gepäck gefährlich sein. (Symbolbild)

Ersatzakkus für beispielsweise Handys können im aufgegebenen Gepäck gefährlich sein. (Symbolbild)

Keystone/Christian Beutler
Auch die Swiss hat eine Zunahme von Gefahrengütern festgestellt. (Archivbild)

Auch die Swiss hat eine Zunahme von Gefahrengütern festgestellt. (Archivbild)

Keystone/Gaetan Bally
Am Flughafen Zürich wurden letztes Jahr 450'000 verbotene Akkus im aufgegebenen Gepäck entdeckt.

Am Flughafen Zürich wurden letztes Jahr 450'000 verbotene Akkus im aufgegebenen Gepäck entdeckt.

Keystone/Gaetan Bally

Immer häufiger befinden sich laut «NZZ am Sonntag» gefährliche Güter im Gepäck von Flugpassagieren. «Das ist weltweit ein Trend», sagt Urs Holderegger, Sprecher des Bundesamtes für Zivilluftfahrt, zur Zeitung.

Zahlen des Flughafens Zürich würden dies bestätigen. Dort seien letztes Jahr allein 45'000 verbotene Akkus im registrierten Gepäck gefunden worden. Akkus würden gemäss der Flughafensprecherin Jasmin Bodmer etwa zwei Drittel der gefundenen gefährlichen Gegenstände ausmachen. «Wir sehen eine Zunahme bei den Batterien, im speziellen Lithium-Batterien wie Powerbanks oder Ersatzakkus.»

Auch für die Swiss ein Problem, wie deren Sprecherin Karin Müller zur Zeitung sagt. Es gebe eine Tendenz zu «neuen Spielzeugen – vor allem bei batteriebetriebenen Fortbewegungsmitteln mit stärkeren Batterien». So gebe es beispielsweise Koffer mit eingebauten Akkus, sogenannte Smart Bags, die auch als Fortbewegungsmittel benutzt werden können. «Diese Smart Bags sorgen für die Flughäfen und Airlines für zusätzliche Probleme», so Holderegger vom Bundesamt für Zivilluftfahrt zur «NZZ am Sonntag». (roy/20 Minuten)

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