Dottikon AG: «Gefährlicher Unfug» – Jugendliche blenden Lokführer mit Laser

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Dottikon AG«Gefährlicher Unfug» – Jugendliche blenden Lokführer mit Laser

Am Bahnhof Dottikon blendeten Jugendliche einen Lokführer sowie einen Fahrgast mit einem Laserpointer. Auch in Lenzburg hantierten Jugendliche mit einem Laser.

von
Daniel Krähenbühl
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Am Bahnhof spielten mehrere Jugendliche mit einem Laserpointer herum.

Am Bahnhof spielten mehrere Jugendliche mit einem Laserpointer herum.

Wikipedia/NAC
Dabei wurden der Lokführer und mindestens ein Passagier vom grünen Laserstrahl geblendet.

Dabei wurden der Lokführer und mindestens ein Passagier vom grünen Laserstrahl geblendet.

Tamedia AG/Adrian Moser
«Bis auf kurzzeitige Sehstörungen scheinen die Betroffenen unverletzt geblieben zu sein. Sie werden sich jedoch noch ärztlich untersuchen lassen», so die Polizei.

«Bis auf kurzzeitige Sehstörungen scheinen die Betroffenen unverletzt geblieben zu sein. Sie werden sich jedoch noch ärztlich untersuchen lassen», so die Polizei.

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Am Mittwochabend, kurz vor 21.30 Uhr, beobachteten Fahrgäste eines haltenden Zuges am Bahnhof Dottikon AG, wie drei Jugendliche auf dem Bahnsteig mit einem Laserpointer herumspielten. Dabei wurden der Lokführer und mindestens ein Passagier vom grünen Laserstrahl geblendet, wie die Kantonspolizei Aargau in einer Mitteilung schreibt. 

Die alarmierte Polizei habe sofort nach den Jugendlichen gefahndet, diese aber nirgends mehr antreffen können. Gestützt auf erhaltene Hinweise seien die Ermittlungen nach der Täterschaft aber bereits im Gange. «Bis auf kurzzeitige Sehstörungen scheinen die Betroffenen unverletzt geblieben zu sein. Sie werden sich jedoch noch ärztlich untersuchen lassen», so die Polizei.

Unabhängig zum Fall in Dottikon sei es dann kurz nach ein Uhr in Lenzburg AG zu ähnlichem «Unfug» gekommen. Die Mitarbeiter des dortigen Polizeistützpunktes hätten demnach bemerkt, dass jemand mit einem Laserpointer ins Gebäude zündete. Die Polizisten gingen dem nach und sahen, wie drei Jugendliche auf Velos flüchteten. Die Polizei konnte die drei 16-Jährigen wenig später fassen. Einer hatte einen Laserpointer bei sich und muss sich deswegen nun vor der Jugendanwaltschaft verantworten.  

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