Gefängnis für Schüsse bei einem Mietstreit

Aktualisiert

Gefängnis für Schüsse bei einem Mietstreit

Ein Alkoholiker, der in einem Mietstreit einen Mann mit Revolverschüssen schwer verletzt hatte, ist gestern vom Baselbieter Strafgericht zu 18 Monaten Gefängnis unbedingt verurteilt worden.

Er muss aber nicht hinter Gitter, sondern in eine stationäre Therapie. Der Prozess begann im April 2005. Das Strafgericht hatte die Tat damals als mehrfache Gefährdung des Lebens sowie fahrlässige schwere Körperverletzung gewertet. Die Festlegung des Strafmasses stellte es jedoch aus und bestellte ein psychiatrisches Gutachten, das nun vorlag.

Der Tat vorausgegangen waren jahrelange Querelen um eine verwahrloste Liegenschaft in Duggingen. 2004 wollte der Vermieter mit Helfern den Estrich räumen. Der heute 52-jährige Mieter versuchte aber aus Angst um sein Eigentum in betrunkenem Zustand alle mit einer Faustfeuerwaffe verscheuchen. (sda)

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