Pennsylvania - Gefängnisstrafe für Frau (37), die Lebensmittel angespuckt hat
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PennsylvaniaGefängnisstrafe für Frau (37), die Lebensmittel angespuckt hat

Sie war betrunken und hatte angeblich Corona: Weil eine Frau in Amerika Lebensmittel angehustet hat, musste ein Supermarkt Waren im Wert von mehreren Tausend Franken wegwerfen.

von
Florian Osterwalder
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Margaret Cirko behauptete, sie habe Corona und hustete in einem Supermarkt Lebensmittel an. Nun muss sie dafür ins Gefängnis. 

Margaret Cirko behauptete, sie habe Corona und hustete in einem Supermarkt Lebensmittel an. Nun muss sie dafür ins Gefängnis.

Hanover Township Police Department
Der Supermarkt musste Waren im Wert von mehreren Tausend Dollar wegwerfen. (Symbolbild)

Der Supermarkt musste Waren im Wert von mehreren Tausend Dollar wegwerfen. (Symbolbild)

Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Beim Verlassen des Supermarktes versuchte sie noch, einen 12-er-Pack Bier zu klauen. (Symbolbild)

Beim Verlassen des Supermarktes versuchte sie noch, einen 12-er-Pack Bier zu klauen. (Symbolbild)

REUTERS

Darum gehts

  • Der Vorfall hat den Laden mehr als 35’000 Dollar gekostet.

  • Die 37-Jährige war während der Tat betrunken und hat gar kein Corona gehabt.

  • Margaret Cirko fällt nicht das erste Mal negativ auf, sie wurde bereits letztes Jahr angezeigt.

Margaret Cirko, eine 37-Jährige aus Pennsylvania, wurde zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Sie wird beschuldigt, in einem Supermarkt absichtlich Lebensmittel angehustet und angespuckt zu haben. Dazu behauptete sie, an Corona erkrankt zu sein, wie «The Hill» schreibt. Das Geschäft musste daraufhin Waren im Wert von mehreren Tausend Dollar wegwerfen.

Die Polizei von Hanover Township berichtete weiter, dass sie ihr Verhalten in weiteren Gängen des Supermarktes fortsetzte. Sie versuchte noch, einen 12-er-Pack Bier zu klauen, nachdem sie von Angestellten aufgefordert wurde, den Laden zu verlassen, wie die AP berichtet. Cirkos Anwalt behauptete, die Frau sei während der Tat betrunken gewesen und hätte gar kein Corona gehabt. Der Miteigentümer der Supermarktkette Gerrity's, Joe Fasula, sagte, der Vorfall habe den Laden mehr als 35’000 Dollar gekostet.

Die 37-Jährige sagte diese Woche im Gerichtssaal, sie wünschte, sie könnte ihre Tat rückgängig machen. Aber es ist nicht das erste Mal, dass die 37-Jährige für Aufsehen sorgt. Bereits letztes Jahr bekannte sie sich schuldig, Bombendrohungen ausgesprochen zu haben. Sie wurde wegen terroristischer Drohungen angeklagt.

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