Justiz - Gefängniswärter von Epstein fälschten Unterlagen
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JustizGefängniswärter von Epstein fälschten Unterlagen

Sie hätten auf Jeffrey Epstein aufpassen und so dessen Suizid verhindern sollen, stattdessen haben zwei Wächter im Internet gesurft und geschlafen. Das haben sie nun knapp zwei Jahre später zugegeben.

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US-Milliardär Jeffrey Epstein (M.) wurde des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen beschuldigt. (Archivbild) 

US-Milliardär Jeffrey Epstein (M.) wurde des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen beschuldigt. (Archivbild)

REUTERS
Er sass deswegen in Untersuchungshaft, wo er im August 2019 Suizid beging.

Er sass deswegen in Untersuchungshaft, wo er im August 2019 Suizid beging.

AFP
Ghislaine Maxwell, die inhaftierte Vertraute des verstorbenen Epsteins, streitet jede Beteiligung an einem Sexring mit Minderjährigen ab. 

Ghislaine Maxwell, die inhaftierte Vertraute des verstorbenen Epsteins, streitet jede Beteiligung an einem Sexring mit Minderjährigen ab.

REUTERS

Darum gehts

  • Im August 2019 wurde Jeffrey Epstein tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden.

  • Wächter hätten eigentlich auf ihn aufpassen sollen.

  • Jetzt haben sie zugegeben, in Gefängnisunterlagen Falschaussagen gemacht zu haben.

Zwei Gefängniswärter, die zum Zeitpunkt des Suizids von US-Finanzier Jeffrey Epstein auf diesen aufpassen sollten, haben die Fälschung von Unterlagen zugegeben. Durch ein Abkommen mit der Staatsanwaltschaft vermeiden sie aber eine mögliche Haftstrafe, wie die Behörden am Freitag (Ortszeit) mitteilten.

Den Wärtern war vorgeworfen worden, geschlafen und im Internet gesurft zu haben, anstatt Epstein zu überwachen, der sich im August 2019 in einem Gefängnis in New York das Leben nahm. Ihnen wurde zur Last gelegt, in Gefängnisunterlagen gelogen zu haben, um es so aussehen zu lassen, als hätten sie Epstein wie angefordert kontrolliert.

(DPA/roy)

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