19.07.2018 18:40

Mazedonien

Gefakter Coop Pronto entfernt Logo

In der Stadt Kumanovo verkaufte ein Laden Billigschmuck unter dem Namen Coop Pronto. Jetzt ist das Logo weg.

von
vb
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Schriftzug weg: Dieser Laden in Mazedonien schmückte bis vor Kurzem das Logo von Coop Pronto.

Schriftzug weg: Dieser Laden in Mazedonien schmückte bis vor Kurzem das Logo von Coop Pronto.

Leser-Reporter
So präsentierte sich der Laden noch vor ein paar Tagen

So präsentierte sich der Laden noch vor ein paar Tagen

Leser-Reporter
Das Coop-Pronto-Logo über dem Eingang wurde entfernt. Beim Banner am Geländer wurde es abgeklebt. Vergessen hat der Ladenbesitzer offenbar, ums Eck zu schauen: Dort zieren immer noch Plakate mit dem gefakten Logo die Hauswand.

Das Coop-Pronto-Logo über dem Eingang wurde entfernt. Beim Banner am Geländer wurde es abgeklebt. Vergessen hat der Ladenbesitzer offenbar, ums Eck zu schauen: Dort zieren immer noch Plakate mit dem gefakten Logo die Hauswand.

Leser-Reporter

Aus dem kleinen Schmuck- und Kosmetikgeschäft in der mazedonischen Stadt Kumanovo ist ein namenloser Laden geworden: Wo bis vor ein paar Tagen noch ein Schild über dem Eingang hing, das dem Logo von Coop Pronto verblüffend ähnlich sah, herrscht jetzt Leere. Auch beim Banner am Geländer vor dem Laden wurde das orange Fake-Logo abgeklebt. Das zeigt ein aktuelles Foto eines Leser-Reporters (siehe Bildstrecke).

Was den Ladenbesitzer dazu veranlasst hat, den Schriftzug zu entfernen, ist unklar. 20 Minuten hatte Coop am Montag auf den Logo-Klau aufmerksam gemacht und darüber berichtet. «Wir reagieren, wenn wir so etwas hören», sagte eine Sprecherin. Auf die erneute Anfrage am Donnerstag, ob Coop inzwischen in Mazedonien interveniert habe, heisst es nur knapp: «Nein.»

Nicht ganz gründlich

Beim gefälschten Logo waren Schrift und Farben gleich wie beim Original aus der Schweiz. Beim echten Schriftzug ist aber alles kleingeschrieben. Bei der Fälschung waren jeweils die Anfangsbuchstaben gross.

Ganz gründlich ist der Ladenbesitzer bei der Entfernung des Logos nicht vorgegangen, denn offenbar hat er vergessen, um die Ecke seines Geschäfts zu schauen: Dort zieren immer noch Plakate mit dem gefakten Logo die Hauswand.

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