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Monatelanges MartyriumGefangene Chinesin von Freiern vergewaltigt

Nicht enden wollende Qualen für eine Asylbewerberin aus China im Grossraum München: Die Frau wurde fast anderthalb Jahre lang in einem Einfamilienhaus eingesperrt und immer wieder vergewaltigt.

Die Verbrechen ereigneten sich nach Angaben der Münchner Polizei im Dachgeschoss des Hauses, in dem die Frau rund 17 Monate lang festgehalten wurde. Mit einer Zeichnung des Hauses hoffen die Ermittler nun, den Peinigern der Frau auf die Spur zu kommen.

Laut den bisherigen Erkenntnissen wurde die damals 36-Jährige Ende März 2007 in der Nähe eines Asylbewerberheimes von einem unbekannten Chinesen angesprochen, der ihr eine seriöse Arbeit und gute Verdienstmöglichkeiten versprach. Dann sei sie in das Haus gebracht worden, in dem sich weitere Asiaten befunden hätten, darunter auch einige Frauen. Dort sei sie mit Gewalt in die Dachkammer gesperrt worden. Nach rund einer Woche in ihrem Gefängnis seien der Frau die ersten Freier zugeführt worden.

Im August 2008 gelang ihr schliesslich die Flucht. Man habe die Frau aber lange Zeit nicht vernehmen können, weil sie stark traumatisiert gewesen sei, erklärte die Polizei. Jetzt habe sie den Tatort und einen der mutmasslichen Täter aber gut beschreiben können.

Cremefarbiges Einfamilienhaus in Münchner Vorort

Die Polizei sucht nun ein cremefarbiges Einfamilienhaus mit rotem Dach, Garage und verwildertem Garten in München oder in unmittelbarer Umgebung. Laut der Beschreibung hat das Haus zwei Stockwerke und ein Dachgeschoss.

Ausserdem fahndet sie nach einem etwa 40 Jahre alten und 1,75 Meter grossen Chinesen mit sportlicher Figur und kleinem Bauchansatz sowie nordchinesischer Aussprache. (dapd)

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