Syrien: Gefangene UN-Soldaten sind wieder frei
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SyrienGefangene UN-Soldaten sind wieder frei

Mehrere Tage waren 21 Friedenssoldaten der UNO in den Händen syrischer Rebellen. Nun wird gemeldet, die Philippiner hätten die Grenze zu Jordanien überquert.

Die Rebellen hatten angekündigt, die Gefangenen erst dann freizulassen, wenn die Truppen von Baschar al-Assad sich von einer von Rebellen besetzten Stadt zurückziehen. (Video: Reuters)

Die von syrischen Aufständischen verschleppten 21 UNO-Beobachter sind nach Rebellenangaben am Samstag in Jordanien eingetroffen. Die Philippiner hätten wohlbehalten die Grenze überquert, sagte ein Rebellensprecher, der nach eigener Darstellung die Soldaten begleitete.

Die Gruppe war drei Tage lang von der sogenannten Märtyrer-von-Jarmuk-Brigade in einem Dorf nahe den von Israel besetzten Golan-Höhen festgehalten worden. Die Geiselnehmer forderten den Rückzug der syrischen Regierungstruppen aus der Region und ein Ende der Luftangriffe.

Kinder in Homs

Die Verschleppung der Philippiner hatte Sorgen vor einem Übergreifen der Kämpfe in Syrien auf Nachbarländer genährt. Die UNO-Friedenstruppen überwachen auf den 1967 von Israel eroberten Golan-Höhen einen sieben Jahre später mit Syrien vereinbarten Waffenstillstand.

In Syrien tobt seit zwei Jahren ein Aufstand gegen Präsident Baschar al-Assad, der sich inzwischen zu einem Bürgerkrieg ausgeweitet hat. (sda)

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