Gegen Abbau in der Volksschule
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Gegen Abbau in der Volksschule

Die Zürcher Lehrerinnen und Lehrer machen mit einer Kampagne darauf aufmerksam, «wieviel Schaden die Sparmassnahmen im Bereich der Volksschule bereits angerichtet haben».

Bevölkerung und Politiker sollen für eine gute Schule sensibilisiert werden. Durch das Sanierungsprogramm 04 hätten die Lehrpersonen viele Verschlechterungen und zusätzliche psychische Belastungen hinnehmen müssen, heisst es in einer Mitteilung des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (ZLV) und des Verbands des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) vom Freitag.

Genannt werden die vergrösserten Schulklassen, entlassene Lehrkräfte, verschwundene Handarbeits- und Werkstunden oder auch die kontingentierten Stütz- und Fördermassnahmen. Und: Mit dem Massnahmenplan Haushaltsgleichgewicht 06 plane die Regierung, auf dieser Linie fortzufahren, heisst es weiter.

Aus diesem Grund haben die Verbände die «Aktion für Bildung mit Chancengerechtigkeit - abc» ins Leben gerufen. Mit Flugblättern wollen sie die Bevölkerung an verschiedenen Orten alle zwei Wochen darauf aufmerksam machen, wie sich die einzelnen Kürzungsmassnahmen auswirken. Gestartet wird am 13. September.

(sda)

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