Aktualisiert 11.08.2009 17:03

Fussball U-21Gegen Estland ist weiterer Sieg gefordert

Das Schweizer U21-Nationalteam wird im zweiten Spiel der EM-Qualifikation erstmals vom neuen Trainer betreut. In Schaffhausen spielt die SFV-Juniorenauswahl beim Debüt von Pierluigi Tami als Favorit gegen Estland.

Am 5. Juni waren die Schweizer in Wil mit dem 2:1 gegen Armenien in die Kampagne zur EM 2011 in Dänemark gestartet. Der mühsam erkämpfte Pflichtsieg war das letzte Spiel in der zweijährigen Amtszeit von Pierre-André Schürmann gewesen. Eine Woche später erhielt der Romand die Freigabe und wechselte nach fast neun Jahren als Verbandstrainer zurück ins Tagesgeschäft (Neuchâtel Xamax).

Der vorherige U18-Nationalcoach Tami strebt an, nach seinem Vorrücken in der «Hierarchie» die Philosophie seiner erfolgreichen Vorgänger Schürmann und Bernard Challandes weiterzuführen. Auch der 48-jährige Tessiner will «offensiv mutig und defensiv kompakt» agieren lassen. «Ich verlange von den Spielern, dass sie sich den variablen Systemen anpassen können», sagte Tami vor seinem ersten Auftritt als U21-Verantwortlicher. «In der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung will ich elf Mann, die arbeiten.»

Tami hat bei seinem Debüt - wie vor ihm schon mancher U21-Coach - einige Personalprobleme zu beklagen. Captain Fabian Lustenberger (Hertha Berlin), Xavier Hochstrasser (YB) und Fabian Frei (St. Gallen) fehlen verletzungsbedingt, Leverkusens Stürmer Eren Derdiyok gehört zum Kader des A-Nationalteams gegen Italien. «Wir werden Estland sowieso auf keinen Fall unterschätzen. Gegen EM-Teilnehmer Schweden waren die Esten eine Stunde lang die bessere Mannschaft und verloren erst durch zwei Tore gegen Schluss.» Dennoch fordert Tami gegen den Aussenseiter aus dem Baltikum einen Sieg.

U21-EM-Qualifikation. Gruppe 2. In Schaffhausen (18.00 Uhr): Schweiz - Estland. - SR Lautier (Malta). - Maximal 1200 Zuschauer zugelassen.

Rangliste: 1. Türkei 2/6 (8:2). 2. Schweiz 1/3 (2:1). 3. Georgien und Estland je 0/0. 5. Irland 1/0. 6. Armenien 2/0 (3:7). - Nächste Spiele. Freitag, 4. September (in Jerewan): Armenien - Schweiz. - Samstag, 5. September: Estland - Georgien. - Mittwoch, 9. September: Estland - Irland. Georgien - Türkei.

(si)

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