Aktualisiert

Gegen Jugendarbeitslosigkeit

Die Probleme im Zusammenhang mit der hohen Jugendarbeitslosigkeit haben sich in den letzen Jahren auch in der Stadt Bern massiv verschärft.

Der Gemeinderat will mit einem umfassenden Massnahmenpaket Gegensteuer geben. Die städtische Direktorin für Bildung, Soziales und Sport Edith Olibet stellte am Montag einen Bericht des Gemeinderats zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit vor. Die Stadtregierung sieht darin für die kommenden vier Jahre dringenden Handlungsbedarf.

Geplant ist, gemeinsam mit der Wirtschaft zusätzliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen unter anderem durch das bewährte System der Lohnzuschüsse. Die Stadt selber will die Zahl der Ausbildungsplätze in der Verwaltung ab 2006 um 10 Prozent erhöhen.

Für Olibet haben die negativen sozialen Folgen der Jugendarbeitslosigkeit für die Betroffenen und die Sozialhilfe ein besorgniserregendes Ausmass angenommen. Die Zahl der arbeitslosen und stellenlosen Jugendlichen, lag in der Stadt Bern 2004 bei rund 1000 Personen oder rund 10 Prozent der ensprechenden Altersgruppe.

Die bestehenden Massnahmen zur beruflichen und sozialen Integration müssten deshalb erweitert werden, sagte Olibet. Für die Umsetzung der Massnahmen sind im Budget 2006 2,27 Mio. Franken vorgesehen. Im Finanzplan 2006 bis 2009 sind 9 Mio. Franken dafür eingestellt.

(sda)

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