Geglückter Einstand für Lucien Favre
Aktualisiert

Geglückter Einstand für Lucien Favre

Lucien Favre ist der Trainereinstand bei Hertha Berlin geglückt. Der Bundesligist setzte sich in der ersten deutschen Cuprunde bei Unterhaching, dem Absteiger aus der Zweiten Bundesliga, letztlich sicher mit 3:0 durch.

Früh gescheitert sind derweil aus der 1. Bundesliga Bayer Leverkusen (bei St. Pauli) sowie Energie Cottbus (bei Rot-Weiss Essen). Die Blamage vermied Aufsteiger Karlsruhe mit einem starken Mario Eggimann gegen den Oberligisten Neustrelitz dank zwei Toren in der Verlängerung (2:0). Eine weitere Enttäuschung erlebte der 1. FC Köln. Das Team von Christoph Daum scheiterte bei den Amateuren von Werder Bremen nach Verlängerung (2:4).

Fathi kurz vor der Pause, Ebert (64.) und der ehemalige Lausanne- und Yverdon-Stürmer Marko Pantelic (80.) erleichterten den FCZ- Meistertrainer vom Druck, der auf der Mannschaft und auf ihm lastete. Allerdings bekundete die Hertha auch Glück, dass Lechleiter kurz nach der Pause einen Foulpenalty nicht verwerten konnte. Der neu von Bochum verpflichtete Torhüter Jaroslav Drobny wehrte den Penalty ab. Gleichwohl brach erneut Ungemach über das Team von Favre. Der 20-jährige Patrick Ebert wurde in der Nacht auf Sonntag in Berlin-Charlottenburg betrunken am Steuer seines Autos von der Polizei gestoppt. Laut einem Polizeisprecher hatte er einen Wert von mehr einem Promille.

Leverkusen und Cottbus out

Bayer Leverkusen und Energie Cottbus haben eine Woche vor dem Bundesligastart böse Überraschungen erlebt. Das Duo scheiterte am Samstag schon in der ersten Runde. Leverkusen, mit Tranquillo Barnetta und Pirmin Schwegler, musste sich bei Pokalschreck St. Pauli vor 15 000 Zuschauern am Millerntor mit 0:1 geschlagen geben. Fabian Boll (87.) besiegelte das Schicksal der Werkself. Cottbus ereilte wie im Vorjahr bei Rot-Weiss Essen das frühe Aus. Der Regionalligist setzte sich in einem Penaltykrimi mit 6:5 durch. Nach der Verlängerung hatte es 2:2 gestanden. Essens Cupheld war Torhüter Daniel Masuch, der zwei Energie-Elfmeter parieren konnte.

Erstes Tor von Petric

Meister Stuttgart entging nur durch ein Last-Minute-Tor einer Blamage. Der Cupfinalist setzte sich erst in der Nachspielzeit mit 2:1 beim Zweitliga-Aufsteiger Wehen Wiesbaden durch. Der Internationale Roberto Hilbert rettete mit zwei verwerteten Foulelfmetern (64./91.) die Schwaben, bei denen Ludovic Magnin nicht zum Einsatz gelangte. Seinen ersten Pflichtreffer für Dortmund markierte der von Basel transferierte Mladen Petric beim 4:1 der Borussen bei Magdeburg. Ebenfalls ohne Mühe setzten sich Schalke (9:0 bei Eintracht Trier), für das der in der Pause eingewechselte Ivan Raktic den siebten Treffer schoss, und Eintracht Frankfurt mit Christoph Spycher (4:1 bei Union Berlin) durch.

DFB-Pokal 1. Runde. Spiele mit Bundesliga-Klubs:

Unterhaching (A) - Hertha Berlin (Trainer Favre) 0:3. St. Pauli (2.) - Bayer Leverkusen (mit Barnetta/bis 65. und Pirmin Schwegler/bis 88.) 1:0. Magdeburg (A) - Borussia Dortmund (mit Philipp Degen und Petric/Torschütze zum 1:3, ohne verletzten Frei) 1:4. Braunschweig (A) - Werder Bremen 0:1. Rot-Weiss Ahlen (A) - Hannover 1:3. Rot-Weiss Essen (A) - Energie Cottbus 2:2 n.V., Essen 6:5-Sieger im Penaltyschiessen. Hasborn (A) - Hansa Rostock 0:8. Wehen Wiesbaden (2.) - VfB Stuttgart (ohne Magnin) 1:2. Osnabrück (2. Bundesliga) - Mönchengladbach (2.) 0:1. Union Berlin (A) - Eintracht Frankfurt (mit Spycher) 1:4. Babelsberg (A)- Duisburg (ohne Herzog) 0:4. Kiel (A) - Hamburg (ohne Wicky) 0:5. Neustrelitz (A) - Karlsruhe (mit Eggimann) 0:2 n.V. Eintracht Trier (A) - Schalke 04 (mit Rakitic/ab 46./Tor zum 7:0) 0:9. Victoria Hamburg (A) - Nürnberg 0:6. Würzburg (A) - Wolfsburg 0:4. Dynamo Dresden (A) - Bochum 0:1. Seligporten (A) - Arminia Bielefeld 0:2. Werder Bremen Amateure - Köln (2.) 4:2 n.V. (si)

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