Comparis-Studie: Geheimdienste machen den Schweizern Angst
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Comparis-StudieGeheimdienste machen den Schweizern Angst

Eine Umfrage bei Internetnutzern zeigt, dass sie Geheimdienste und Trolle als grosse Gefahr betrachten. Noch mehr Sorgen machen ihnen nur die Hacker.

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swe

Jean-Claude Frick, Digital-Experte von Comparis.ch, erklärt, warum Sie bei Social-Media-Plattformen auf Ihre Privatsphäre achten sollten. (Video: J.-C. Frick/20M)

Die Aktivitäten von staatlichen Institutionen und Behörden im Netz werden hierzulande stärker gefürchtet als auch schon. So stieg das Bedrohungsempfinden über die letzten drei Jahre um über 50 Prozent an, wie eine aktuelle Studie des Online-Vergleichsportals Comparis.ch zeigt.

Noch weit bedrohlicher empfinden die Schweizer Geheimdienste und Konzerne wie Google oder Facebook. Mit Abstand am meisten Respekt haben hiesige Internetnutzer vor Hackern, die die Rangliste anführen. Kurz dahinter liegen Internet-Trolle und Online-Stalker.

Schutz der Privatsphäre

Um sich gegen Trolle und Stalker zu schützen, empfiehlt Jean-Claude Frick, Digital-Experte von Comparis.ch, eine regelmässige Kontrolle der Privatsphäre-Einstellungen auf Social-Media-Plattformen. Denn von den 4,4 Millionen Menschen, die laut einer Erhebung des Software-Anbieters Hootsuite in der Schweiz solche Plattformen nutzen, kümmere sich etwa die Hälfte gar nicht um den eigenen Schutz.

«Je weniger eigene Informationen einsehbar sind und je klarer der Kreis der Leute eingeschränkt wird, die eigene Beiträge sehen dürfen, desto besser.» Denn alle Nutzer seien potenziell gefährdet, von einem Troll verfolgt zu werden. «Durch die Verbreitung von Fake News versuchen Trolle zudem, die Meinungsführerschaft zu bekommen und Themen zu besetzen», so Frick.

Die Befragung wurde vom Marktforschungsinstitut Market Agent im Auftrag von Comparis.ch bei 1019 Personen durchgeführt.

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