Martigny VS: Geht in der Westschweiz ein brutaler Pferdehasser um?

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Martigny VSGeht in der Westschweiz ein brutaler Pferdehasser um?

Eine Pferdebesitzerin bemerkte bei ihrer Stute eine Schnittwunde. Sie ist sich sicher, dass das Tier sich nicht selbst verletzt hat. 

von
Gabriela Rullo
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Die Besitzerin fand im Maulbereich der Stute eine fünf Zentimeter lange und drei Zentimeter tiefe Schnittwunde. Sie ist sich sicher, dass eine Person ihr Tier verletzt hat. (Symbolbild)

Die Besitzerin fand im Maulbereich der Stute eine fünf Zentimeter lange und drei Zentimeter tiefe Schnittwunde. Sie ist sich sicher, dass eine Person ihr Tier verletzt hat. (Symbolbild)

Pixabay
In der Gegend um Martigny gab es Fälle von Pferden, die von Unbekannten im Genitalbereich verletzt wurden. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. 

In der Gegend um Martigny gab es Fälle von Pferden, die von Unbekannten im Genitalbereich verletzt wurden. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. 

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Im Kanton Freiburg und Waadt kam es im gleichen Zeitraum zu ähnlichen Vorfällen.

Im Kanton Freiburg und Waadt kam es im gleichen Zeitraum zu ähnlichen Vorfällen.

20 Minutes

Darum gehts

  • Zum dritten Mal wurde bei Martigny ein Pferd vermutlich von Menschenhand verletzt. 

  • Eine Besitzerin fand ihre Stute mit einer fünf Zentimeter langen und drei Zentimeter tiefen Schnittwunde beim Maulbereich vor. 

  • Die Staatsanwaltschaft ermittelt momentan schon zwei Fälle von August und September, bei denen die Tiere im Genitalbereich verletzt wurden. 

  • Im Kanton Freiburg und Waadt kam es im gleichen Zeitraum zu ähnlichen Fällen. 

In der Gegend um Martigny VS kam es erneut zu einem mutmasslichen Fall von Tierquälerei bei einem Pferd. Es ist bereits das dritte Mal, nach einem Angriff in Martigny und im nahegelegenen Saxon. In den vergangenen Fällen wurde der Genitalbereich der Tiere verletzt. Im Kanton Freiburg und in der Waadt gab es im selben Zeitraum ähnliche Vorfälle. Ausserdem wurde in Grengiols VS ein totes Pferd aufgefunden, das möglicherweise versehentlich erschossen worden war.

Im aktuellen Fall fand die Besitzerin der Stute eine fünf Zentimeter lange und drei Zentimeter tiefe Einschnittwunde am Maul des Tieres. Dies berichtete 20 Minutes. Gemäss Bericht ist die Pferdebesitzerin sicher, dass sich das Tier nicht von allein verletzt haben kann.

Anzeige hat sie noch nicht erstattet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jedoch bereits wegen der zwei vorgängigen Fälle.  

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Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

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Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel.  079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00


Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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