16.10.2020 16:27

Aufforderung zur VorsichtGehts so weiter, bringt Schweizer Garde den Papst in Gefahr

Erst waren es sieben, jetzt sind bereits elf Mitglieder der Schweizer Garde im Vatikan an Covid-19 erkrankt. Die Gardisten sind zur «Vorsicht im Umgang mit dem Papst» angehalten.

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Die Schweizer Garde ist das älteste, noch existierende Militärkorps der Welt. 

Die Schweizer Garde ist das älteste, noch existierende Militärkorps der Welt.

REUTERS
Das Korps wurde im Jahre 1506 durch Papst Julius II. gegründet .

Das Korps wurde im Jahre 1506 durch Papst Julius II. gegründet .

keystone-sda.ch
Die Schweizer Garde ist für die persönliche Sicherheit des Heiligen Vaters verantwortlich. Zudem … 

Die Schweizer Garde ist für die persönliche Sicherheit des Heiligen Vaters verantwortlich. Zudem …

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Darum gehts

  • Insgesamt haben sich im Vatikan elf Schweizer Gardisten mit dem Coronavirus angesteckt.

  • Die Erkrankten sind alle isoliert worden.

  • Ein grösserer Ausbruch unter den Gardisten könnte auch für den Papst gefährlich werden.

  • Franziskus gehört zur Risikogruppe.

  • Die Schweizer Gardisten schützen Papst Franziskus und seine Residenz.

Im Vatikan sind sieben weitere Mitglieder der päpstlichen Schweizergarde positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit stieg die Zahl der nachweislich infizierten Gardisten auf elf, wie die Schweizergarde mitteilte. Alle Infizierten seien isoliert worden, hiess es in der Mitteilung weiter. Die bunt uniformierten Wachen schützen Papst Franziskus und seine Residenz.

Ein grösserer Corona-Ausbruch unter den Gardisten könnte daher auch für den Papst gefährlich werden, der mit seinen 83 Jahren zur Risikogruppe gehört. Dem Argentinier war im Alter von 21 Jahren wegen einer schweren Pneumonie ein Teil der rechten Lunge entfernt worden. Er gilt aber für sein Alter als relativ gesund.

Die katholische Medienplattform «Vatican News» hatte Anfang Oktober berichtet, dass die Gardisten wegen Corona zur «Vorsicht im Umgang mit dem Papst» aufgefordert worden seien. Mundschutz und Abstand seien geboten. Allerdings erzählte ein junger Mann, der zu seiner Rekrutenvereidigung (4. Oktober) interviewt wurde, dass Franziskus ihm auch schon die Hand gedrückt habe.

(SDA/gux)

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80 Kommentare
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Jakob

17.10.2020, 16:16

Der Past als Vertreter Gottes auf Erden wird nicht angesteckt.

Gerd

17.10.2020, 13:35

Wenigstens hat der Papst immer eine gute Flasche Wein im Käschtle.

Watson news

17.10.2020, 10:08

Die Schweiz will vermeiden, den Leuten zu sagen, dass sie wieder zuhause bleiben müssen.Wir haben das Boot schon verpasst, um das Virus kontrollieren zu können.