Britische Studie - Geimpfte niesen nach einer Covid-Ansteckung häufiger

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Britische StudieGeimpfte niesen nach einer Covid-Ansteckung häufiger

Bisher trat die Reaktion nicht als häufiges Symptom einer Infektion in Erscheinung. Die Forscher unterstreichen, dass Geimpfte weniger durch eine Infektion gefährdet sind.

von
Patrick McEvily
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Geimpfte Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer britischen Studie, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, haben angegeben, häufig niesen zu müssen.

Geimpfte Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer britischen Studie, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, haben angegeben, häufig niesen zu müssen.

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Gemäss den Forscherinnen und Forschern des King’s College London, die die Studie durchführten, handelt es sich dabei um das einzige Symptom, welches häufiger bei geimpften als bei ungeimpften Infizierten auftritt.

Gemäss den Forscherinnen und Forschern des King’s College London, die die Studie durchführten, handelt es sich dabei um das einzige Symptom, welches häufiger bei geimpften als bei ungeimpften Infizierten auftritt.

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Die Daten wurden aus der App UK Covid ZOE bezogen, auf der die Bevölkerung die erlebten Corona-Symptome dokumentieren kann.

Die Daten wurden aus der App UK Covid ZOE bezogen, auf der die Bevölkerung die erlebten Corona-Symptome dokumentieren kann.

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Darum gehts

  • Eine britische Studie hat ein einziges Symptom erkannt, dass häufiger bei geimpften als bei ungeimpften Infizierten auftritt.

  • Demnach beschweren sich erstere häufiger über regelmässiges Niessen.

  • Die Studie bestätigt aber auch, dass sie weniger Gefahr laufen, unter schweren Symptomen zu leiden.

Gemäss einer bisher nicht veröffentlichten Studie des King’s College London kann bei geimpften Personen, die sich mit dem Coronavirus infizieren, häufiges Niesen als Symptom auftreten. Bei ungeimpften Menschen hingegen stellt dies keines der üblichen Symptome dar.

Die Zeitung «The Mirror» hat über die Studie von Ende Mai berichtet. Grundlage für die Angaben der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern waren Daten von über einer Millionen Menschen aus der britischen Corona-App UK ZOE im Zeitraum zwischen Dezember 2020 und Mai 2021. 2278 vollständig geimpfte Erwachsene darunter waren positiv auf das Virus getestet worden und gaben anschliessend ihre Symptome in die App ein. Diese Daten verglichen die Forscherinnen und Forscher dann mit geimpften Personen, die kein positives Testresultat aufwiesen oder Ungeimpften, die sich ebenfalls infiziert hatten.

Gefahr für geimpfte Personen geringer

Regelmässiges Niesen ist demnach das einzige Symptom, welches häufiger bei geimpften Infizierten auftritt, als bei solchen ohne die Impfung. Ansonsten bestätigt die Studie, dass für geimpfte Personen die Gefahren, die von einer Infektion ausgehen, geringer sind als für diejenigen ohne Impfschutz. Sie zeigen im Schnitt weniger schwere – oder gar keine – Symptome auf, und werden halb so häufig hospitalisiert wie Menschen ohne Impfung. Ausserdem ist gemäss den Forschenden die Gefahr einer Ansteckung für Geimpfte geringer. Die Probanden waren sowohl mit Pfizer als auch mit AstraZeneca geimpft worden.

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