Aktualisiert 30.10.2016 15:41

Super LeagueGekas' Blitztor auf dem Weg zum Kantersieg

Sion lässt Lugano keine Chance und fertigt die Tessiner 5:1 ab. Der erste Treffer der Partie fällt bereits nach 47 Sekunden durch Theofanis Gekas.

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Sonntag, 30. Oktober 2016Die Volksseele in der Ostschweiz kocht und zeigt das auf diversen Spruchbändern deutlich.

Sonntag, 30. Oktober 2016Die Volksseele in der Ostschweiz kocht und zeigt das auf diversen Spruchbändern deutlich.

Vor dem Anpfiff bleibt der Espenblock leer.

Vor dem Anpfiff bleibt der Espenblock leer.

FreshFocus/Marc Schumacher
Einige sehnen sich nach Jeff Saibene zurück.

Einige sehnen sich nach Jeff Saibene zurück.

FreshFocus/Marc Schumacher

Ein Tor von Theofanis Gekas nach 47 Sekunden leitet den klaren Heimsieg des zurzeit gross auftrumpfenden FC Sion gegen Lugano ein. Das Schlussergebnis von 5:1 ist zu knapp.

Nebst dem FC Basel, dem dauerhaften Team der Stunde, ist Sion das eigentliche Team der Stunde. Auch nach dem achten Meisterschaftsspiel unter Trainer Peter Zeidler sind die Walliser mit zwei Remis und sechs Siegen ungeschlagen. Die Serie ist ein Vereinsrekord nach dem Wiederaufstieg im Jahr 2006.

Gekas legt los wie die Feuerwehr

Zeidler scheint die Spieler erstklassig begeistern zu können. In den letzten fünf Super-League-Spielen hatte er den routinierten Stürmer Theofanis Gekas nie für die Startformation nominiert. Kaum erhielt er wieder einmal von Beginn an eine Chance, legte der Grieche los wie die Feuerwehr. Er verwertete beim ersten Angriff ein Zuspiel von Carlitos. Noch waren keine zehn Minuten gespielt, als Gekas den Pfosten getroffen und Luganos Goalie Mirko Salvi zu einer ausgezeichneten Parade gezwungen hatte. Die Luganesi scheinen dem 36-Jährigen besonders gut zu liegen. Im April dieses Jahres schoss er alle drei Tore zum 3:1-Heimsieg der Sittener. Diesmal traf er bis zu seiner recht frühen Auswechslung zweimal.

Dass Lugano in der Defensive keinen guten Eindruck machte, konnte bei der breiten Reihe verletzter oder gesperrter Spieler nicht verwundern. In höchster Not stellte Trainer Andrea Manzo den torgefährlichen Stürmer Ezgjan Alioski auf die linke Seite der Verteidigung, auf der der Bern-Mazedonier frühere gespielt hatte. Als Manzo umstellen liess, stand es nach Toren von Chadrac Akolo und Gekas schon 0:3. Aber prompt fiel das Tor der Luganesi Sekunden vor der Pause nach einem Lattenschuss Alioskis. Lorenzo Rosseti musste nur noch einschieben. In der zweiten Halbzeit liess es Sion bei zwei weiteren Tor, erzielt von Grégory Karlen und Veroljub Salatic, bewenden.

Sion - Lugano 5:1 (3:1)

9600 Zuschauer. - SR Hänni.

Tore: 1. (0:47) Gekas (Carlitos) 1:0. 32. Akolo (Zverotic) 2:0. 38. Gekas (Pa Modou) 3:0. 45. Rosseti (Alioski) 3:1. 58. Karlen 4:1. 93. Salatic (Carlitos) 5:1.

Sion: Mitrjuschkin; Lüchinger, Zverotic, Ziegler, Pa Modou; Sierro (59. Adão), Salatic, Karlen; Akolo (71. Assifuah), Carlitos; Gekas (63. Konaté).

Lugano: Salvi; Mihajlovic (21. Padalino), Rouiller, Urbano, Alioski; Mariani; Aguirre, Tosetti, Crnigoj (46. Rey), Ceesay (57. Mizrachi); Rosseti.

Bemerkungen: Sion ohne Mboyo, Ndoye und Cmelik (alle überzählig). Lugano ohne Golemic, Jozinovic (beide gesperrt), Sabbatini, Sulmoni, Ponce, Piccinocchi und Culina (alle verletzt). Pfostenschuss: 9. Gekas. Lattenschuss: 44. Alioski.

Verwarnungen: 8. Ceesay (Foul), 20. Aguirre (Foul), 70. Alioski (Foul), 74. Urbano (Hands), 77. Adão (Foul), 81. Rey (Foul). (sda)

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