Geklaute Picassos geklaut
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Geklaute Picassos geklaut

Ein New Yorker Umzugsunternehmer ist für den Klau von zwei Picasso-Zeichnungen verhaftet worden. Die beiden etwa 60 000 Dollar teuren Bilder stammen aus dem Nachlass eines mysteriösen Kunstsammlers, der gestohlene Kunstwerke hinterliess.

Der Umzugsunternehmer war von der Stadt bestellt worden, die Wohnung zu entrümpeln. Dabei hat er nach den Erkenntnissen von Polizei und FBI die beiden Picasos verschwinden lassen, berichtete die «New York Times».

Auch seine Schwiegermutter wurde festgenommen. Ihr wird vorgeworfen, eine der beiden Zeichnungen zum Verkauf angeboten zu haben. Dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft, seine Schwiegermutter könnte mit einem Jahr davonkommen.

Der Fall hatte im Frühjahr für Aufsehen gesorgt, weil der Kunstsammler nach aussen ein gutbürgerliches Leben führte. Er wohnte unter falschem Namen in einem der besten Viertel der Stadt und gab sich als Mitglied der High-Society aus.

Als er etwa 60-jährig ohne Testament starb, fand die Polizei in seiner Wohnung zahlreiche gestohlene Kunstwerke - neben den beiden Picasso-Zeichnungen, die eine Gitarre und eine Mandoline zeigen, auch Werke von Giacometti, Odilon Redon, Kurt Schwitters und anderen. Wie der Mann in ihren Besitz kam, ist bis heute ungeklärt.

(sda)

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