«Schlag den Raab»-Gewinner: Geld, Feinde und Koksvorwürfe
Aktualisiert

«Schlag den Raab»-GewinnerGeld, Feinde und Koksvorwürfe

Gut 750 000 Franken sahnte Kandidat Hans-Martin Schulze bei «Schlag den Raab» ab. Doch mit seinem TV-Gebaren machte sich der 24-Jährige jede Menge Feinde, die ihm jetzt sogar vorwerfen, er habe sich bei einer Klo-Pause fit geschnupft.

von
phi

Was nützen einem Hunderttausende, wenn das Leben danach zum Spiessrutenlauf wird? Hans-Martin Schulze, Gewinner bei der «Schlag den Raab»-TV-Show am 12. September

(20 Minuten Online berichtete), könnte sich ebenfalls bald mit der Frage beschäftigen. «Gewaltdrohungen gegen Raab-Gewinner», titelt die «Bild» und berichtet von verärgerten Zuschauern, die in Internetforen gegen den 24-Jährigen hetzen.

Warum der Hass? Der Norddeutsche hat sich mit eigenen Aussagen beim Publikum unbeliebt gemacht. «Ich bin auch nicht hierhin gekommen, um neue Freunde zu gewinnen, sondern das Geld», hatte er laut dem deutschen Boulevardblatt gesagt. «Ich bin fast 20 Jahre jünger als Stefan Raab. Ich bin sportlicher und geistig fit. Ich habe einen IQ von 143. Ich war mir sicher, dass ich ihm auf allen Gebieten überlegen bin.»

«Kotzbrocken», «Arschloch», «in die Fresse schlagen»: Im Forum der ProSieben-Show äussern sich die Zuseher explizit. Und sie erheben einen weiteren Vorwurf: Vor dem Armbrust-Spiel verschwindet der Hobby-Fussballer auf der Toilette und wischt sich anschliessend zwei Mal die Nase. Für seine Gegner ist Hans-Martin damit schon des Dopings überführt: «Ich verlange eine Aberkennung des `Schlag den Raab? Titels, sollte dieser junge Mann tatsächlich während der Show vollgekokst gewesen sein», schreibt ein User.

Natürlich gilt für den Kandidaten die Unschuldsvermutung, solange der vermeintliche Drogenkonsum nicht bewiesen ist. Wie der Fall weitergeht? ProSieben wollte sich Nachfrage von 20 Minuten Online nicht zu den Vorwürfen äussern.

Das Armbrust-Spiel. Quelle: YouTube

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