Aktualisiert 19.11.2007 20:33

Geld für Heim statt Kultur?

Parteien der Stadt Bern stärker zusammenarbeiten wollen, ist bekannt. Ihre neuste Idee birgt allerdings einiges an Zündstoff: Die Jungpolitiker wollen eine grosse Heimstätte für Drogenabhängige schaffen.

Um das Millionenprojekt zu finanzieren, soll die Stadt den Rotstift ansetzen – und zwar bei den Kultursubventionen. «Einsparungen in diesem Bereich wären am ehesten verkraftbar», so die Jungfreisinnigen, die Junge SVP und die Junge CVP unisono. Die Kulturbetriebe könnten ihre Ausfälle mit Preiserhöhungen auffangen. Konkret schwebt den Initianten ein Zufluchtsort mit Zimmern für rund 40 Personen vor, der möglichst 24 Stunden am Tag geöffnet wäre. Die bestehende Anlaufstelle an der Hodlerstrasse sei in die Heimstätte zu integrieren.

ram

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