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Geld stinkt manchmal doch

Die Zollfahnder am Düsseldorfer Flughafen staunten nicht schlecht über ihre Entdeckung zwischen Windel und Strampler eines Säuglings: 100 000 Euro. Sie sollten von der Mutter des Babys in den Kosovo geschmuggelt werden.

Die Frau hatte das Geld allerdings vorsichtshalber in Alufolie eingeschlagen - die prompt bei der Sicherheitskontrolle mit dem Metalldetektor Alarm auslöste, wie das Landeskriminalamt Nordrhein- Westfalen am Dienstag mitteilte.

Nach dem Fund Ende Januar hätten die Ermittlungen inzwischen ergeben, dass das Geld nach einer Firmenpleite vor dem Insolvenzverwalter in Sicherheit gebracht werden sollte.

Die Firma in Mönchengladbach habe einem Angehörigen der Mutter gehört, hiess es. Gegen den ehemaligen Geschäftsführer des Unternehmens habe die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Schuldnerbegünstigung eingeleitet. (sda)

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