Geld vom Bund für Swissair-Film

Aktualisiert

Geld vom Bund für Swissair-Film

Der Niedergang der Swissair wird verfilmt: Der Bund unterstützt den Film «Grounding – die letzten Tage der Swissair» mit 750 000 Franken.

Wieder greift der Bund wegen der Swissair in die Taschen. Dieses Mal aber nicht zugunsten einer maroden Airline, sondern um den Film «Grounding – die letzten Tage der Swissair» zu unterstützen: «Den Experten hat das Drehbuch gefallen, deshalb wird der Film gefördert», erklärt Marc Wehrlin, Leiter der Sektion Film beim Bundesamt für Kultur (Bak). Der Herstellungsförderungsbeitrag beläuft sich auf beachtliche 750000 Franken, ist weiter vom Bak zu erfahren.

«Grounding» wird als so genanntes Doku-Drama verfilmt. Das heisst: Als ein auf tatsächlichen Vorkommnissen beruhender Spielfilm. Das Drehbuch verfasste der Zürcher Autor Jürg Brändli.

«Das Budget beträgt 2,8 Millionen Franken», sagt Peter-Christian Fueter von der Firma C-Films, die den Film produziert. Zu den Schauspielern kann Fueter noch nichts sagen. Nur so viel: «Weil der tatsachengerechte Bezug beibehalten werden soll, stehen die ech-

ten Grounding-Schlüsselfiguren Corti, Dosé, Suter und Ospel im Vordergrund. Sie werden natürlich von Schauspielern verkörpert.» Unter der Regie von Michael Steiner («Nacht der Gaukler», «Spital in Angst») soll möglichst bald mit den Dreharbeiten begonnen werden. Fueter: «Wir wollen den Film im Frühjahr 2005 in die Kinos bringen.»

Benjamin Bögli

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