Aktualisiert 19.05.2007 13:16

Geldregen geht auf Autobahn nieder

Einen Niederschlag der besonderen Art gab es am Samstagmorgen auf dem Autobahnring München: Mehrere Anrufer meldeten der Polizei, dass es bei der Ausfahrt Lochhausen Geldscheine regne und einige Autofahrer anhielten, um diese einzusammeln.

Wie die Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck mitteilte, stammte das Geld von einem jungen Paar auf einem Motorrad, das ein Auto kaufen wollte und deswegen in einem Rucksack rund 6.000 Euro in einem Kuvert bei sich hatte. Der Fahrtwind öffnete offenbar den Rucksack, und der Geldregen ging über die Autobahn nieder.

Bei Eintreffen der Polizei waren keine Geldsammler mehr anzutreffen. Die Beamten der Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck konnten aber immerhin noch rund 3.000 Euro sicherstellen und wenig später dem Paar übergeben, das zwischenzeitlich den Verlust bemerkt hatten. Der restliche Betrag muss voraussichtlich nicht völlig abgeschrieben werden. Das Paar und die Polizei hoffen bei der Ermittlung der Geldsammler auf die Aufnahmen der Überwachungskameras der Verkehrsleitzentrale Freimann. Autofahrern, die sich nicht meldeten, drohe eine Anzeige wegen Fundunterschlagung, teilte die Polizei mit. (dapd)

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