Aktualisiert 22.04.2014 13:53

WinterthurGeldschnüffelhund Junior ist tot – Krebs

Der erste Geldschnüffelhund der Schweiz, der achtjährige Springerspaniel Junior, lebt nicht mehr. Die Stadtpolizei Winterthur musste ihn wegen Krebs einschläfern.

von
rom

Diagnose Krebs. Diese niederschmetternde Diagnose machte der Tierarzt vor gut einem Monat beim achtjährigen Springerspaniel Junior van de Engelse. Zuletzt ging es ihm gesundheitlich so schlecht, dass sich sein Besitzer, ein Mitarbeiter der Stadtpolizei Winterthur, am Dienstagmorgen schweren Herzens fürs Einschläfern entschlossen hat. «Zwischenzeitlich gab es noch Hoffnung, doch nun haben wir ihn von seinem Leiden erlöst», sagt Stapo-Sprecher Peter Gull.

Junior war ein erfolgreicher Drogen- und Geldsuchhund und ein Sympathieträger für die Stadtpolizei Winterthur, wie diese am Dienstag mitteilte. Seit seiner Ausbildung zum Geldsuchhund im August vergangenen Jahres kam er im deutschsprachigen Raum gegen 50-mal zum Einsatz. Dabei erschnüffelte er Drogen und in 11 Fällen zusätzlich Bargeld in der Höhe von insgesamt mehreren tausend Franken.

Im Dienst bis zum 15. Lebensjahr

Laut Gull wollte die Stapo Junior voraussichtlich bis zu seinem 14. oder 15. Lebensjahr im Dienst belassen: «Doch es ist halt wie bei uns Menschen – man weiss nie, was die Zukunft bringt.» Im Moment sei nicht geplant, einen anderen Hund als Geldschnüffler nachzuziehen und auszubilden. Bevor Junior zum Kombihund – also Drogen und Geld – ausgebildet wurde, kam er unzählige Male als Drogensuchhund zum Einsatz.

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