Aktualisiert 14.03.2013 11:11

Doppelte DividendeGeldsegen für BEKB-Aktionäre

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat gut gewirtschaftet und verteilt deshalb fast 100 Millionen Franken an die über 65'000 Aktionäre.

Die Berner Kantonalbank arbeitet seit zehn Jahren gut.

Die Berner Kantonalbank arbeitet seit zehn Jahren gut.

Die Berner Kantonalbank hat in den letzten zehn Jahren deutlich besser gearbeitet als erwartet. Auch das vergangene Geschäftsjahr schloss die Bank mit einem Gewinn von 162,9 Mio. Franken ab. Nun sollen die Aktionäre mit einer doppelten Dividende belohnt werden.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 21. Mai eine Dividende von 5.30 Franken und eine Sonderdividende in der gleichen Höhe, wie die Berner Kantonalbank (BEKB) am Donnerstag mitteilte. Damit fliessen fast 100 Mio. Franken an die über 65'000 Aktionärinnen und Aktionäre.

Ziel übertroffen

Zufrieden ist die Bank insbesondere im Rückblick auf die vergangene Dekade. Die Bank hatte sich 2003 vorgenommen, innerhalb von zehn Jahren einen Free-Cash-Flow in der Grössenordnung von 800 Mio. bis 1 Mrd. Franken zu erzielen. Nun kommt die BEKB insgesamt auf 1,26 Mrd. Franken, wie aus ihrer Mitteilung weiter hervorgeht.

In den nächsten zehn Jahren will die Bank einen Free-Cash-Flow in der Grössenordnung von 900 Mio bis 1,2 Mrd. Franken erzielen.

Gewinn etwa auf Vorjahresniveau

Als erfreulich bezeichnete die BEKB auch das Geschäftsjahr 2012. Mit 162,9 Mio. Franken liegt der Gewinn etwa auf Niveau des Vorjahres (162,7 Mio. Franken), wie das Institut bereits Anfang März bekanntgegeben hatte.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft betrug 348,5 Mio. Franken und lag mit 1,7 Prozent allerdings leicht unter dem Vorjahreswert. Der Kommissionsertrag aus der Vermögensberatung ging um 6,8 Prozent auf 74,2 Mio. Franken zurück.

Die Bilanzssumme stieg 2012 auf 26,4 Mrd. Franken und lag damit 4,6 Prozent über dem Wert zu Jahresbeginn. Die Kundengelder im engeren Sinn, also etwa Spareinlagen oder Kassenobligationen, stiegen um 1,2 Mrd. Franken auf 21,7 Mrd. Franken an. Dieser Wert übersteigt die Kundenausleihungen.

Die BEKB hat das Kreditgeschäft im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Die Kreditbeanspruchung erhöhte sich auf 20,1 Mrd. Franken. Die Hypothekarforderungen stiegen um 1,6 Mrd. Franken auf 17,8 Mrd. Franken. Das Eigenkapital der BEKB betrug Ende 2012 ohne Reserven für allgemeine Bankrisiken 1,42 Mrd. Franken. (sda)

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