Geldsegen wegen Zwangspensionierung
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Geldsegen wegen Zwangspensionierung

Aus Protest gegen seine Zwangspensionierung vor vier Jahren hat ein 85-jähriger ehemaliger Gefängnisarzt vor einem US-Gericht ein Schmerzensgeld in Höhe von 20 Millionen Dollar erstritten.

Eine Jury in Los Angeles sprach Robert Johnson am Mittwoch die Entschädigung zu, nachdem ein Experte versichert hatte, der Kläger hätte bis zum Alter von 96 Jahren arbeiten können. Johnson war leitender Arzt an einem staatlichen Gefängnis in Lancaster nordöstlich von Los Angeles gewesen.

2001 war er gezwungen worden, in Pension zu gehen, nachdem er nicht freiwillig gehen wollte. Ein Grossteil der Entschädigungssumme wurde dem Mediziner wegen des Kummers zuerkannt, den die Zwangspensionierung mit sich brachte. 1,6 Millionen Dollar sollen ihn für den entgangenen Verdienst entschädigen. Die kalifornische Gefängnisbehörde kündigte Berufung an.

(sda)

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