Geldwäscherei in Telekom-Branche: U-Haft für Firmeninhaber
Aktualisiert

Geldwäscherei in Telekom-Branche: U-Haft für Firmeninhaber

Im Betrugs- und Geldwäschereifall in der Telekom-Branche, der letzten Dienstag publik wurde, sind die zwei verhafteten Firmeninhaber in Untersuchungshaft genommen worden.

Der Haftrichter ordnete dies am Freitag an. Der Antrag der Bundesanwaltschaft (BA) auf Untersuchungshaft sei angenommen worden, gab die BA am Freitag bekannt. Die Beschuldigten blieben demnach wegen Kollusions- und Fluchtgefahr in U-Haft. Weitere Angaben zu dem Fall machte die Bundesanwaltschaft nicht. Sie verwies auf die laufenden Untersuchungen.

Die Verhaftungen waren am Dienstag im Zuge einer Polizeiaktion in der Schweiz sowie in Deutschland und Österreich erfolgt. In sechs Kantonen sowie im süddeutschen Raum und in Wien wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt.

Die seit Sommer 2005 laufenden Untersuchungen stehen im Zusammenhang «mutmasslichen Betrugsvorgängen innerhalb eines internationalen Firmengeflechts der Telekommunikationsbranche».

Laut Medienberichten soll es dabei um den Verkauf von Telefonkarten gehen. Die BA geht davon aus, dass aus der weltweiten Geschäftstätigkeit dieser Firmen «betrügerisch erlangte Mittel in Millionenhöhe» in die Schweiz flossen.

(sda)

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