Bellinzona-Rotsünder: «Generalmanager entscheidet über interne Strafen»
Aktualisiert

Bellinzona-Rotsünder«Generalmanager entscheidet über interne Strafen»

Die Wutausbrüche der drei Bellinzona-Spieler im Cupspiel gegen GC könnte für die Akteure ein internes Nachspiel haben. Beim Tessiner Super-League-Verein werden die Szenen am Montagnachmittag und Dienstagmorgen nochmals besprochen - über Strafen entscheidet aber nicht der Trainer Marco Schällibaum.

von
Herbie Egli

«Ich will eigentlich nicht mehr darüber sprechen», sagte Bellinzona-Trainer Marco Schällibaum auf Anfrage von 20 Minuten Online. Einmal Nachhaken und der impulsive Zürcher war schon wieder in seinem Element und sprach trotzdem.

«Generalmanager entscheidet über interne Strafen»

Marco Schällibaum nahm seine drei Rotsünder Mehmeti, La Rocca und Gashi nicht in Schutz. «Es war nicht gut von unserer Seite her», sagte er. «Wir machten Fehler und das war schlecht für unser Image.» Schällibaum betonte aber nochmals, dass von GC-Seite her verbal provoziert wurde, und dies brachte das Fass irgendwann zum Überlaufen.

Die Wutausbrüche der drei Bellinzona-Spieler sind beim Tessiner Super-Ligisten aber nochmals ein Thema. Am Montagnachmittag und Dienstagmorgen werden die Szenen intern diskutiert. Marco Schällibaum konnte aber nicht sagen, ob die drei Rotsünder mit Konsequenzen rechnen müssen: «Der Generalmanager entscheidet über interne Strafen.»

«Ich habe keine Fehler gemacht»

Die Schiedsrichterin des Cupspiels GC-Bellinzona, Nicole Petignat, muss sich für einmal auch keine Vorwürfe gefallen lassen. «Ich habe keine Fehler gemacht», sagt sie prompt zu 20 Minuten und hat mit ihrer Aussage recht. Jede der drei roten Karten war angemessen.

Die ehemalige Lebenspartnerin von Schiedsrichter-Boss Urs Meier kennt aber auch die andere Seite im Herren-Fussball. Als Schiedsrichterin steht Nicole Petignat mehr im Fokus von Fans und Medien als ein männlicher Kollege.

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