Generalvikar Trauffer unheilbar krank
Aktualisiert

Generalvikar Trauffer unheilbar krank

Roland-Bernhard Trauffer, der Generalvikar des Bistums Basel, ist unheilbar krank. Er leidet an spastischer Paralyse.

Diese seltene aber nicht tödlich verlaufende Erbkrankheit führt zu einer fortschreitenden Lähmung der Beine. Giuseppe Gracia, Sprecher des Bistums Basel, bestätigte eine entsprechende Meldung des «Blick».

Er werde sein Amt als Generalvikar weiterhin vollumfänglich ausführen können, sei ihm von seinen Ärzten versichert worden, schreibt Trauffer in einem Brief an die Seelsorger des Bistums. Im Übrigen nehme er seine Aufgaben weniger mit den Beinen als mit anderen Aspekten seiner Persönlichkeit war.

Da es sich um eine seltene, noch relativ unerforschte Behinderung handelt, stellt sich Trauffer seit zwei Jahren regelmässig für Untersuchungen zur Verfügung. Er habe lange nicht öffentlich über seine Krankheit sprechen wollen, schreibt Trauffer zudem. Ihm sei aber von verschiedener Seite innerhalb des Bistums nahegelegt worden, sich nun aber darüber zu äussern.

Im Bistum Basel nimmt der 62-jährige Trauffer eine wichtige Rolle ein: Als Bischof Kurt Koch im Februar wegen Erschöpfung eine dreiwöchige Auszeit nahm, war es der Generalvikar, der ihn vertrat. Das Amt des Generalvikars hat er seit dem 1. Februar 2002 inne. Seit dem 1. Januar 2005 ist er auch Präsident der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz.

(sda)

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