Aktualisiert 11.11.2011 14:04

joiZone LOVE

«Generation 2.0 - Alles Porno, oder was?»

Sara Gasser und «Doktor Sex» über den Pornokonsum der Jugend, dessen Auswirkungen auf ihre psychosexuelle Entwicklung und warum es dringend einen Sexfilm für Jugendliche braucht.

von
bwe

Die heutige Jugend ist übersexualisiert. Sagt man. Kinder konsumieren Pornos so selbstverständlich, wie sie sich beim Frühstück Marmelade aufs Brot schmieren. Und sexuell aktiv werden unsere Kleinen, noch bevor sie das Einmaleins im Griff haben. Zärtliche Gefühle und romantischer Blümchensex? Das war gestern! Heute gehts hart zur Sache: Anal? Oral? Egal!

Tatsächlich war es noch nie so leicht wie heute, an pornografische Darstellungen heranzukommen. Vorbei die Zeiten, als man sich durch den Notausgang ins Sexkino schleichen musste oder in der Videothek möglichst unbeobachtet in der Ecke mit den Schmuddelfilmen herumtrieb. Heute genügen drei Mausklicks am Computer in der guten Stube und man befindet sich mitten im Pornoparadies.

Doch nutzen Jugendliche diese Möglichkeit so exzessiv, wie immer behauptet wird? Und sind sie tatsächlich so abgebrüht und abgestumpft, was Sex angeht? Wie wichtig ist für sie Pornografie als Medieninhalt wirklich? Warum schauen sie sich solche Bilder und Filme überhaupt an? Welche Folgen hat der Konsum auf ihre psychosexuelle Entwicklung? Und weshalb gibt es eigentlich noch keine legalen Sexfilme für Jugendliche?

Die neue joiz-Moderatorin Sara Gasser und «Doktor Sex» Bruno Wermuth von 20 Minuten Online diskutierten am vergangenen Donnerstag die sogenannte «Generation Porno» in der Sendung JoiZone Love. Die Aufzeichnung gibts oben zu sehen.

«JoiZone LOVE» - jeden Donnerstag um 19 Uhr live auf 20 Minuten Online.

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