Aktualisiert 14.05.2020 15:32

48 Stunden in …

Genf – die weltoffene Stadt am Lac Léman

Städtereisen führen diesen Sommer statt nach Barcelona oder Milano in die kleinen, hübschen Schweizer Städtchen wie St-Ursanne, Murten oder Gruyère oder in die Zentren von St. Gallen oder Basel. Heute stellen wir euch die erste Schweizer Stadt vor, die es diesen Sommer zu entdecken gilt: Genf.

von
Martin Hoch

Anmerkung: Die meisten hier vorgestellten Lokalitäten sind bereits offen oder werden es bald sein – aber in Corona-Zeiten lohnt es sich immer, vorab kurz die Websites zu checken, damit man nicht vor verschlossener Türe steht.

Freitag – vom Skateboard-Museum bis zur Rooftop-Bar

13 Uhr – Ankunft in Genf

Check-in im schicken 9 Hôtel Paquis Genève. Das 3-Stern-Haus ist stilvoll eingerichtet und liegt zentral.

Check-in
Check-in

Das stilvolle 3-Stern-Hotel liegt im Zentrum von Genf.

Foto: 9 Hôtel Paquis

14 Uhr – Back to the future

Vom Hotel aus führt uns ein Spaziergang ins Geneva Skateboard Museum. Seit 1995 ist das Pulp 68 Skateboard Museum eine lokale Kultureinrichtung. Jim, der Besitzer des Ladens, beschloss, in einer alten Polizeistation in Vernier ein Museum zu schaffen, das nicht nur Skateboards ab den 1950er-Jahren ausstellt, sondern auch ein Zuhause für kulturelle Erinnerungsstücke wie Turnschuhe, Arcade-Spiele und Videospielkassetten aus den Achtzigern ist.

Skateboard Museum
Skateboard Museum

Rollende Bretter in allen Variationen sind im Pulp 68 Skateboard Museum zu sehen.

Foto: zvg

18 Uhr – Paragliding Mont Salève

Beim Paragliding vom Mont Salève erlebt man Genf aus der Vogelperspektive – eine spektakuläre Erfahrung und für jedermann möglich. Beim Paragliding-Tandemflug vom Hausberg Salève fliegt man direkt ins Stadtzentrum. Die Aussicht reicht über die Stadt, den See, die Alpen mit dem imposanten Mont Blanc bis nach Annecy.

Paragliden am Hausberg
Paragliden am Hausberg

Beim Paragliding-Tandemflug vom Salève fliegt man direkt ins Stadtzentrum von Genf.

Foto: (c) Geneva Tourism

20 Uhr – Tapas zum Abendessen

Neu in Genf ab Juni: Das Café Marius, eine Tapas-Bar, die sich in einer ehemaligen Metzgerei befindet – es sollen hier bald feine Tapas und lokale Gerichte serviert werden..

22 Uhr – Rooftop-Bar Le MET

Top of Genève: Eingebettet auf dem Dach des Hotels Metropol, bietet die MET-Dachlounge ein einzigartiges Erlebnis. Mit Blick auf den Genfersee, die Mont-Blanc-Brücke und die Jura-Berge ist diese Rooftop-Bar in Genf einer der besten Orte, um den Abend ausklingen zu lassen.

Die MET-Dachlounge
Die MET-Dachlounge

Hoch über den Dächern von Genf.

Foto: Hotel Metropole

Samstag – Shoppen, Weingenuss und feiner Food

6 Uhr – Morgenfitness

Für Frühaufsteher und Sportbegeisterte ist eine Joggingrunde am Ufer des Genfersees schon fast obligat.

Die Stadt am Lac Léman
Die Stadt am Lac Léman

Eine Joggingrunde frühmorgens (und vielleicht ein kühles Bad?) weckt die Lebensgeister.

Foto: Genève Tourisme

9 Uhr – Souvenir shoppen

Mehr als dreissig Designer und Unternehmer sind im Concept Store Black and Yellow versammelt. Das Sortiment reicht von Kleidung über Schmuck und Accessoires bis zu trendigen Dekorationsobjekten. All dies in einer herzlichen Atmosphäre und in der Achtung des fairen Handels.

Black and Yellow Shop
Black and Yellow Shop

Ein bunter Shop voller lokaler und Schweizer Designprodukte.

Foto: Le BLK & YLW Shop

12 Uhr – Mittagessen im Alive

Das Alive im trendigen Eaux-Vives-Viertel ist viel mehr als ein veganes Restaurant. Es ist eine einzigartige Lokalität mit einem Konzept, das einen gesunden Lebensstil fördert. Die Küche ist frisch, saisonal, biologisch und lokal.

Vegan Food
Vegan Food

Frisch, saisonal, biologisch und lokal.

Foto: Alive Geneve

14 Uhr – Den Rebbergen entgegenradeln

Bei Genève Roule ein Fahrrad mieten und durch die Parkanlagen und Quartiere fahren. Oder gleich die Rebberge rund um Genf erkunden. Tipp: Bei Dardagny «La Cabuche», ein wunderbar charmantes Rebhaus, besuchen und die Weine der Winzerin Sophie Dugerdil geniessen. Dazu sich unter einem Sonnenschirm Terrine, Käse und Wurstwaren zur Stärkung genehmigen.

Fahrradausflug
Fahrradausflug

Unweit von Genf mitten in den Rebbergen bei Dardagny steht das charmante Rebhaus «La Cabuche».

Foto: Geneve Terroir / J. Revillard

17 Uhr – Eine Abkühlung im See

Bevor es zum Abendessen geht, sollte man sich noch einmal mit einem Sprung in den Genfersee im Bain de Paquis erfrischen.

Stadtbad
Stadtbad

Ab ins erfrischende Kühl!

Foto: Genève Tourisme

19 Uhr – Food-Souvenirs

Abendessen im Eat Me – The world on small plates: eine kulinarische Reise auf kleinen Tellern. Sogenannte «food souvenirs» sind das Markenzeichen des Eat Me. Die «food souvenirs» sind Reiseerinnerungen der Inhaber Serena Shamash und Mark Brownell. Sie servieren die Speisen auf kleinen Tellern, sodass die Gäste eine Vielfalt an verschiedenen Küchen und Geschmacksrichtungen erkunden können.

Essen aus aller Welt
Essen aus aller Welt

Die servierten «food souvenirs» sind Reiseerinnerungen der Inhaber Serena Shamash und Mark Brownell.

Foto: Eat Me SA

21 Uhr – Drinks an der Plage des Eaux-Vives

Den Abend an der 400 Meter langen Plage des Eaux-Vives ausklingen lassen. Nach der teilweisen Eröffnung im Sommer 2019 ist dieses Jahr nun der gesamte Abschnitt zugänglich. Die neu eröffnete Strandbrasserie serviert ausgezeichnete Drinks, um den Tag abzurunden.

Erholung am Strand
Erholung am Strand

Mittags baden, abends mit einem Drink anstossen.

Foto: GenèveTourisme

Sonntag – Brunch und Pétanque

10 Uhr – Brunch im Le Marcel

Ausschlafen und dann ab zum Brunch ins Le Marcel mit Croque-Monsieur und Pétanque. Die Croque-Monsieurs werden mit seltenen, alten Geräten zubereitet, und auf dem Indoor-Pétanque-Platz treffen sich die Sonntagssportler. Und damit endet ein erlebnisreiches Wochenende am Lac Léman.

Brunchen
Brunchen

Sich ein Frühstück genehmigen und danach im Lokal Pétanque spielen – im Le Marcel möglich.

Foto: Le Marcel Genève
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36 Kommentare

Gecko

16.05.2020, 17:58

Hoffentlich ist die Brieftasche prall gefüllt!

Nino

16.05.2020, 18:45

jaja die weltoffenste Stadt. Super, dafür in der Corona Krise beinahe in die Eskalation geschlittert. Lieber etwas kleinräumiger dafür weiss ich aber noch was abgeht.

Muss sicher nicht sein

17.05.2020, 09:25

Die Genfer wollen uns nicht; die wären lieber Franzosen! Und Genfer findet man kaum noch. Extrem viele Ausländer, internationale Organisationen versauen alles. Unbezahlbare Mieten, bezahlen keine Steuern, keine MWST und haben auch wenig Anstand. Überlaufen von Grenzgängern, die schwarz arbeiten. Echt schöne Flecken muss man suchen und die werden dann von Horden geführter Touris heimgesucht.