Genf: Grenzpolizei jagt Kokain-Schmuggler
Aktualisiert

Genf: Grenzpolizei jagt Kokain-Schmuggler

Das Grenzwachtkorps hat in Genf zwei Angolaner beim Versuch festgenommen, 1,3 Kilogramm Kokain in die Schweiz zu schmuggeln. Eine Grenzwächterin wurde bei der Aktion leicht verletzt.

Am 14. Mai ist den Grenzwächtern ein Auto mit französischen Kennzeichen aufgefallen, das angesichts des Kontrollpostens auf einer Einfallstrasse rechtsumkehrt machte. Sofort habe die mobile Grenzwacht-Streife die Verfolgung aufgenommen und das Fahrzeug rasch stellen können, teilte das Grenzwachtkorps am Donnerstag mit.

Bei der Kontrolle gelang einem der Schmuggler für kurze Zeit die Flucht. Bevor er von den Grenzwächtern mittels Pfefferspray überwältigt werden konnte, warf er seine Jacke in ein Gebüsch. In der weggeworfenen Jacke fanden die Beamten zwei Pakete mit ingesamt 1,3 Kilo Kokain.

Dies sei die 33. Beschlagnahme von Kokain im Grenzgebiet zur Romandie seit Anfang Jahr, hiess es weiter. Insgesamt wurden so 28 Kilogramm Kokain sichergestellt. (sda)

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