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Genf: Schon 17 Kampfhunde getötet

Im Kanton Genf sind seit Jahresbeginn bereits 17 Kampfhunde abgetan worden, weil sie eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellten.

Dies teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit, nachdem am vergangenen Samstag ein American Staffordshire im Quartier Grand-Saconnex einen kleinen Hund zerfleischt hatte. Der Kampfhund wurde eingezogen, über eine Tötung war vorerst nicht entschieden.

Am vergangenen 9. August hatte ein Pitbull-Terrier im Genfer Stadtpark La Grange ein Kleinkind ins Gesicht gebissen und schwer entstellt. Die Halterin liess das Tier töten. Seit dem vergangenen Dezember sind im Kanton Genf Kampfhunde bewilligungspflichtig.

Auf nationaler Ebene ist ein landesweites Verbot gewisser Hunderassen wie Pitbulls wieder nähergerückt, nachdem die Ständeratskommission am (gestrigen) Montag eine entsprechende parlamentarische Inititiative von Nationalrat Pierre Kohler (CVP/JU) klar befürwortet hat.

Neun Monate zuvor war im zürcherischen Oberglatt ein Kindergärtler von entlaufenen Pitbull-Terriern getötet worden, was eine landesweite Kampfhunde-Debatte auslöste. (dapd)

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