Genf-Servette neuer Leader

Aktualisiert

Genf-Servette neuer Leader

Weil Zug und Davos strauchelten, konnte sich Genf-Servette a, Sa,stag zum ersten Mal seit zwei Jahren an die Spitze der NLA-Tabelle hieven.

Mit 44 Paraden führte Servette-Goalie Gianluca Mona den HC Genf-Servette erstmals seit zwei Jahren wieder an die Spitze der NLA. Mona kam beim 5:0 gegen seinen Stammklub Ambri-Piotta zum zehnten NLA-Shutout.

Die Partie verlief viel ausgeglichener, als das Schlussresultat meinen lässt. Genf/Servette agierte effizient, während Ambri vor dem gegnerischen Tor kläglich versagte. Der Kanadier Jean-Pierre Vigier stellte mit seinen ersten NLA-Toren zum 2:0 (8.) und 3:0 (21.) früh den Sieg sicher. Ambri, das die letzten vier Spiele alle verlor, beklagte in den ersten zwölf Minuten durch Félicien Du Bois zwei Pfostenschüsse.

Carons zweiter Shutout

Schon vor der Saison hatte Arno Del Curto Fribourgs neuen Goalie Sébastien Caron als «sackstark» bezeichnet. Tatsächlich fanden Del Curtos Davoser gegen den Kanadier kein Rezept. Gottéron gewann dank eines Powerplay-Tors mit 1:0.

Der 42-jährige Gil Montandon erzielte in der letzten Sekunde des ersten Abschnitts den einzigen Treffer der Partie. Der Finne Janne Niinimaa hatte 20 Sekunden vorher auf der Strafbank Platz nehmen müssen. Davos bemühte sich in der Folge um den Ausgleich, Fribourg gestaltete das Geschehen aber jederzeit ausgeglichen und setzte sich verdientermassen durch. Sébastien Caron kam nach dem 3:0 gegen die ZSC Lions zum zweiten Heim-Shutout in Folge.

Langnau mit erstem Auswärtssieg

Die SCL Tiger gelangten im vierten Anlauf zum ersten Auswärtssieg der Saison. In Zug profitierten die Emmentaler von der Passivität des EVZ und drehten die Partie dank drei Toren innerhalb von 324 Sekunden noch.

Jeff Toms (54.) und Fabian Debrunner (57.) jeweils im Powerplay sowie Josh Holden (59.) mit einem Schuss ins leere Tor bestraften die Zuger für ihr Bestreben, die Führung mit möglichst wenig Aufwand über die Runden zu bringen. Daniel Schnyder hatte für das Heimteam, das zuvor alle drei Partien in der Herti souverän gewonnen hatte, unter gütiger Mithilfe des erstmals eingesetzten SCL-Goalies Michael Flückiger das 1:0 erzielt. Hätte Schnyder seinen Sololauf in Unterzahl (27.) erfolgreich abgeschlossen, wäre die Langnauer Aufholjagd womöglich wesentlich schwieriger zu gestalten gewesen.

Penalty-Showdown in der Resega

Ein packendes Spiel erlebten 3667 Zuschauer in der Resega. Lugano führte gegen die Kloten Flyers nach 38 Minuten 3:0, lag nach 45 Minuten aber 3:4 zurück und gewann schliesslich glückhaft mit 5:4 nach Penaltyschiessen.

Der Kanadier Landon Wilson reüssierte als einziger im Shootout; für Kloten scheiterten der Reihe nach Kimmo Rintanen, Romano Lemm und Domenico Pittis mit ihren Penaltys an Simon Züger. Der Keeper des HC Lugano machte im Penaltyschiessen seinen groben Fehler beim ersten Gegentor mehr als wett, der Kloten den Weg zurück ins Spiel ermöglicht hatte.

Marcel Jenni brachte Kloten in der 45. Minute 4:3 in Führung, Kevin Romy realisierte sechs Minuten später den Ausgleich. Lugano kam danach noch vor der Verlängerung zu einer grossen Siegchance, als es während 68 Sekunden zu fünft gegen drei Klotener Powerplay spielen konnte.

Abids Doppelschlag entschied

Eine Doublette von Ramzi Abid trug dem SCB einen 5:4-Sieg in Rapperswil-Jona ein. Der Kanadier stand am Ursprung der späten Berner Wende, nachdem der Meisterschaftsfavorit bis zur 53. Minute 3:4 zurückgelegen hatte.

Im Lido gab es für den SCB in den letzten zwei Jahren wenig zu holen, auch am Samstag deutete lange Zeit wenig einen Auswärtscoup der Berner hin. Die Rapperswiler Effizienz und die Torgefährlichkeit erwiesen sich während zwei Dritteln als zu grosse Hypothek. Mit individuellen Fehler wie vor dem SCB-Anschlusstreffer zum 2:3 oder vor dem 4:5 brachten sich die Lakers aber selber um die durchaus möglichen Punkte. Vor dem entscheidenden Treffer prallte der Puck von Markus Bütlers Gesäss zu Christian Dubé, der Abid lancierte.

Der Rapperswiler Trainer Kari Eloranta, der vor einer Woche nach der dritten Niederlage in Serie von «Fehlern von 15-Jährigen» gesprochen hatte, wird seinem Team wieder etwas vorwerfen müssen. Wer eine 3:1-Führung und später ein 4:3 nicht verwalten kann, darf sich über Negativresultate nicht wundern.

ZSC nach Gala gestoppt

Keine 24 Stunden nach der Galavorstellung gegen Lugano zeigten die ZSC Lions wieder ihr «altes» Gesicht. In der turbulenten Schlussphase ermöglichten die Zürcher Schlusslicht Basel in dessen siebtem Spiel den ersten Saisonsieg (5:3).

Nach Thibaut Monnets Führungstor zum 3:2 (51.) verfielen die Zürcher in bekannte Muster. Basel nützte die Schwächephase zu drei Ausländer-Toren in 357 Sekunden. Brett Hauer, der klar beste Spieler auf dem Eis, glich etwas mehr als eine Minute nach Monnets Treffer aus. Mike Maneluk mit einem Hocheckschuss und Justin Papineau entschärften die Lage für Basels Trainer Mike McParland (vorerst?) wieder etwas.

Genf-Servette - Ambri 5:0 (2:0, 3:0, 0:0)

Les Vernets. - 4927 Zuschauer. - SR Kunz, Mauron/Rebillard. - Tore: 4. Aubin (Conz) 1:0. 8. Vigier (Fedulow, Kolnik) 2:0. 21. (20:29) Vigier (Kolnik, Goran Bezina) 3:0. 37. Aubin (Law, Mercier) 4:0. 40. (39:44) Höhener (Kolnik, Law/Ausschluss Westrum) 5:0.

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Servette, 3mal 2 plus 10 Minuten (Demuth) gegen Ambri.

PostFinance-Topskorer: Kolnik; Westrum.

Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Olivier Keller; Höhener, Breitbach; Schilt, Julien Bonnet; Law, Aubin, Conz; Fedulow, Vigier, Kolnik; Cadieux, Augsburger, Déruns; Rivera, Spicher, Jérôme Bonnet.

Ambri: Bäumle (41. Müller); Naumenko, Nicola Celio; Du Bois, Tallarini; Kutlak, Gautschi; Mattioli, Marghitola; Sciaroni, Westrum, Blatny; Demuth, Siritsa, Duca; Schena, Stirnimann, Imperatori; Schönenberger, Tognini, Grégory Christen.

Bemerkungen: Servette ohne Trachsler, Savary (beide verletzt) und Meunier (überzähliger Ausländer), Ambri ohne Domenichelli, Pont, Bianchi und Zanetta (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Vigier (39.); Du Bois (3./12.).

Zug - SCL Tigers 1:3 (1:0, 0:0, 0:3)

Herti. - 3848 Zuschauer. - SR Prugger, Bürgi/Marti.

Tore: 17. Schnyder (Steinmann, Casutt) 1:0. 54. Toms (Ausschluss Dominic Meier) 1:1. 57. Debrunner (Zeiter, Stettler/Ausschluss Oppliger) 1:2. 59. Holden (Varada, Toms) 1:3 (ins leere Tor).

Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Oppliger) gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.

PostFinance-Topskorer: McTavish; Toms.

Zug: Weibel; Back, Maurer; Dominic Meier, Kress; Diaz, Oppliger; Petrow, Di Pietro, Fischer; Christen, Grosek, McTavish; Walser, Camichel, Trevor Meier; Steinmann, Schnyder, Casutt.

SCL Tigers: Michael Flückiger; Murphy, Blum; Lüthi, Bayer; Aegerter, Stettler; Debrunner, Zeiter, Varada; Neff, Fabian Sutter, Joggi; Toms, Holden, Bieber; Claudio Moggi, Gerber, Stephan Moser;

Bemerkungen: Zug ohne Richter und Patrick Sutter, SCL Tigers ohne Haas und Christian Moser (alle verletzt). - Timeouts: 59. (58:42) Zug, bis 58:53 ohne Goalie.

Fribourg -Davos 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)

St-Léonard. - 5280 Zuschauer. - SR Eichmann, Fluri/Schmid.

Tor: 20. (19:59) Montandon (Sprunger/Ausschluss Niinimaa) 1:0.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 4mal 2 plus 10 Minuten (Daigle) gegen Davis.

PostFinance-Topskorer: Heins; Marha.

Fribourg: Caron; Heins, Birbaum; Seydoux, Reist; Snell, Marc Abplanalp; Marquis; Neuenschwander, Chouinard, Laaksonen; Sprunger, Montandon, Benjamin Plüss; Deny Bärtschi, Bykow, Botter; Lauper, Geoffrey Vauclair, Rizzello.

Davos: Berra; Gianola, Jan von Arx; Stoop, Niinimaa; Winkler, Andreas Furrer; Pascal Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Bürgler, Marha, Burkhalter; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Guggisberg, Taticek, Ambühl.

Bemerkungen: Fribourg ohne Ngoy, Davos ohne Leblanc, Blatter, Randegger (alle verletzt) und Crameri (krank). Benjamin Plüss verletzt ausgeschieden (38./Kopf). - Timeout Fribourg (52.).

Lugano - Kloten Flyers nP 4:5 (2:0, 1:2, 1:2, 0:0)

Resega. - 3667 Zuschauer. - SR Stalder, Abegglen/Dumoulin.

Tore: 3. Marty Murray (Jeannin, Tremblay/Ausschluss Romano Lemm) 1:0. 13. Jeannin (Hentunen, Nodari) 2:0. 38. (37:57) Cantoni (Nodari) 3:0. 39 (38:23) Rothen (Liniger) 3:1. 39. (38:48) Hamr (Pittis) 3:2. 42. Sven Lindemann (Rintanen, Pittis/Ausschluss Cantoni) 3:3. 45. Jenni 3:4. 52. Romy (Jeannin, Züger/Ausschlüsse Romano Lemm; Wirz) 4:4.

Penaltyschiessen: Landon Wilson 1:0, Rintanen -; Hentunen -, Romano Lemm -; Näser -, Pittis -.

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Kloten.

PostFinance-Topskorer: Jeannin; Rintanen.

Lugano: Züger; Tremblay, Cantoni; Hänni, Nodari; Helbling, Chiesa; Hentunen, Murray, Jeannin; Wilson, Sannitz, Paterlini; Näser, Wirz, Conne; Knöpfli, Romy, Tristan Vauclair.

Kloten: Rüeger; Welti, Hamr; von Gunten, Alavaara; Schulthess, Fabian Stephan; Grossmann; Sven Lindemann, Pittis, Rintanen; Romano Lemm, Jenni, Wick; Stancescu, Liniger, Rothen; Brunner, Kellenberger, Ehrenspeger.

Bemerkungen: Lugano ohne Julien Vauclair (Knie), Hirschi und Kostovic, Kloten ohne Guignard, Hofer und Bühler (alle verletzt).- Pfostenschuss: Jeannin (54./Latte); Hamr (14.).

Lakers - Bern 4:5 (1:1, 2:1, 1:3)

Diners Club Arena. - 5324 Zuschauer. - SR Mandioni, Arm/Küng.

Tore: 14. Raffainer 0:1. 16. Czerkawski (Bütler) 1:1. 24. Siren (Nordgren) 2:1. 35. Nordgren (Roest, Guyaz/Ausschluss Jobin) 3:1. 36. Rüthemann 3:2. 44. Chatelain (Meier) 3:3. 50. Reuille (Kamber) 4:3. 53. Abid (Dubé) 4:4. 56. Abid (Dubé) 4:5.

Strafen: Je 4mal 2 Minuten.

PostFinance-Topskorer: Roest; Dubé.

Rapperswil-Jona Lakers: Streit; Koivisto, Guyaz; Fischer, Schefer; Geyer, Voisard; Gmür, Berger; Nordgren, Roest, Siren; Steiner, Kamber, Reuille; Czerkawski, Bütler, Micheli; Helfenstein, Hürlimann, Schrepfer.

Bern: Bührer; Gerber, Kobach; Jobin, Furrer; Dempsey, Josi; Rytz, Steinegger; Reichert, Ziegler, Rüthemann; Bärtschi, Dubé, Abid; Berglund, Bordeleau, Camichel; Raffainer, Chatelain, Meier.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers komplett, Bern ohne Leuenberger und Stefan (beide verletzt). - 8. Lattenschuss von Steinegger. 53. Pfostenschuss von Jobin. - Aberkannte Tore: 20. (20:00) Bärtschi (nach der Sirene/Videokonsultation), 25. Reichert (Spiel unterbrochen). - 59. (58:51) Timeout Rapperswil-Jona, danach ohne Goalie.

Basel - ZSC Lions 5:3 (1:1, 1:0, 3:2)

St.-Jakob-Arena. - 2723 Zuschauer. - SR Looker (De), Wehrli/Wirth.

Tore: 11. Seger (Adrian Wichser/Ausschluss Camenzind) 0:1. 20. Nüssli (Hauer/Ausschlüsse Daniel Schnyder, Bastl) 1:1. 31. Fuchs (Horak) 2:1. 48. Gloor (Blindenbacher) 2:2. 51. Monnet (Grauwiler, Krutow) 2:3. 52. Hauer (Voegele) 3:3. 53. Maneluk (Hauer, Papineau/Ausschluss Grauwiler) 4:3. 56. Papineau (Voegele, Fuchs) 5:3.

Strafen: Je 7mal 2 Minuten.

PostFinance- Topskorer: Papineau; Gardner.

Basel: Schürch; Stalder, Hauer; Horak, Studer; Bundi, Wüthrich; Randegger; Nüssli, Papineau, Della Rossa; Fuchs, Camenzind, Voegele; Stefan Schnyder, Tschuor, Walker; Maneluk, Collenberg, Rubin; Tschannen.

ZSC Lions: Sulander; Suchy, Seger; Forster, Blindenbacher; Daniel Schnyder, Stoffel; MacLean, Adrian Wichser, Gardner; Aurelio Lemm, Monnet, Bastl; Lachmatow, Johner, Alston; Krutow, Gloor, Grauwiler; Lindemann.

Bemerkungen: Basel ohne Sarault, Plavsic und Gerber, ZSC Lions ohne Murovic, Pavlikovsky und Martin Wichser (alle verletzt). - 2. Lattenschuss MacLean. - Timeouts: 20. (19:13) Basel, 60. (59:34) ZSC Lions, danach ohne Goalie.

LIVE-TICKER

Lugano gewinnt das Spiel! Pittis scheitert. Damit ist Luganos Landon Wilson der einzige Penalty-Torschütze.

65. Jetzt liegt es an Klotens Domenico Pittis.

65. Andy Näser für Lugano: Er trifft nicht.

65. Romano Lemm geht ist der zweite Kloten-Spieler. Sein Versuch endet kläglich, er stolpert über Lugano-Goalie Züger.

65. Jukka Hentunen ist der zweite Penaltyschütze für Lugano. Er läuft mit viel Tempo auf Ronnie Rüger zu, scheitert jedoch.

65. Kimo Rintanen für Kloten. Er scheitert an Simon Züger.

65. Das Penaltyschiessen beginnt. Landon Wilson nimmt Anlauf für Lugano. Trifft! 1:0 für Lugano.

65. Die Verlängerung ist vorbei! Es kommt zum Penaltyschiessen.

65. Noch eine Minute zu spielen. Lugano ist weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Kloten wehrt sich aber tapfer und kontert regelmässig.

62. Aufregung in der Resega. Luganos Landon Wilson trifft ins hohe Eck. Der Treffer wird aber wegen hohen Stockes annuliert.

62. Hentunen mit dem Querpass vors Tor der Klotener auf Tremblay. Dessen Schuss prallt an Goalie Rüeger ab.

61. Die Verlängerung beginnt! Es wird während maximal fünf Minuten mit je vier Feldspielern gespielt.

60. Sirene! Es geht in die Verlängerung. Beide Mannschaften haben einen Punkt auf sicher, ein weiterer wird jetzt noch ausgespielt.

60. Es geht postwendend auf die andere Seite. Für Lugano kommt Hänni zur Chance, scheitert aber wie bereits sein Klotener Vorgänger.

60. Die Kloten Flyers gehen in die Schlussoffensive. Topskorer Rintanen hat den Matchpuck auf der Schaufel, scheitert aber.

59. Noch zwei Minuten zu spielen in der Resega? Kommt es zur Verlängerung?

57. Klotens Captain Romano Lemm lauert vor dem Lugano-Tor. Die Scheibe kommt tatsächlich zu ihm, sein Schuss führt jedoch nicht zum Erfolg.

56. Beide Strafen verstreichen ohne ein Treffer der Luganesi.

55. Der Powerplay-Block rund um Sandy Jeannin und Yannick Tremblay prüft Kloten-Keeper Rüeger auf Herz und Nieren. Dieser hält sensationell.

54. Lugano jetzt in doppelter Überzahl. Fällt jetzt das 5:4?

54. In der Resega brodelts. Immer wieder kommt es zu Scharmützel zwischen den beiden Mannschaften.

52. Lugano gleicht zum 4:4 aus! Kevin Romy erwischt Ronnie Rüeger aus dem Slot in der näheren Ecke.

51. Die Emotionen in der Resega gehen hoch. Nach einem Foul von Klotens Alavaara an Flavien Conne kommt es zum Handgemenge. Das Foul wird nicht bestraft, die Schlägerei jedoch schon. Je ein Spieler in der Kühlbox.

49. Die Kloten Flyers haben Lugano total aus dem Konzept gebracht. Die Tessiner haben jetzt sogar im Powerplay grosse Mühe.

45. Kloten geht in Führung! Marcel Jenni dribbelt in enier Leichtigkeit durchs Drittel der Tessiner und schiebt zwischen Simon Zügers Schonern ein. Es ist der erste Skorerpunkt für Jenni in dieser Saison.

45. Die Klotener suchen ihren Top-Skorer Kimo Rintanen. Immer wieder gerät er gefährlich vors Tor der Luganesi. Mit dem Treffer will es aber nicht klappen.

42. Kloten gleicht aus! Im siebten Powerplay sind die Zürcher Unterländer endlich erfolgreich. Kimo Rintanen drückt an der blauen Linie ab, Lindemann erwischt den Abpraller. Die Klotener haben einen 0:3-Rückstand wett gemacht!

41. Anspiel. Es geht ins dritte Drittel.

40. Drittelspause in Lugano

39. Wieder Tor für Koten! Radek Hammr zieht aufs Tor und lässt Simon Züger alt aussehen.

39. Tor für Kloten! Die Flyers gewinnen das Bully, der Puck kommt direkt aufs Tessiner Tor und Rothen kann im Getümmel die Scheibe hineinstochern.

38. 3:0 für Lugano! Die Luganesi setzen die Kloten Flyers unter Druck. Krister Cantoni kann an der blauen Linie abdrücken. Er trifft halbhoch rechts.

36. Kloten einmal mehr in Überzahl. Die Flieger schaffen es nach mehreren Versuchen endlich, sich im gegnerischen Drittel zu installieren. Radek Hammr kommt an der blauen Linie zum Schuss - im dümmsten Moment bricht ihm der Stock.

34. Heisse Szenen vor dem Klotener Tor. Zuerst Knoepfli, dann Tristan Vauclair und zuletzt Kevin Romy schiessen auf Kloten-Goalie Ronnie Rüeger. Dieser hält seinen Kasten aber dicht.

32. Und genau dieser Sandy Jeannin taucht vom Nichts aus der Ecke vor Klotens Tor auf und hat das 3:0 auf dem Stock. Der Schuss aber zu ungenau.

31. Nach einer Kloten-Furrore zum Drittelsbeginn hat sich das Spiel wieder etwas beruhigt. Auch Lugano-Topskorer Sandy Jeannin scheint die Handbremse etwas angezogen zu haben.

27. Lugano übersteht die Unterzahlsituation unbeschadet. Einzig Klotens Riintanen konnte sich 13 Sekunden vor Ablauf der Strafe noch einmal in Szene setzen.

26. Kloten ist bereits zum fünften Mal in Überzahl. Nach zwei Abschlussversuchen gelingt den Luganesi der Befreiungsschlag. Die Klotener müssen neu aufbauen.

25. Die Klotener halten sich hartnäckig im Tessiner Drittel. Marcel Jenni versuchts mit dem «Buebe-Trickli», schiesst aber Luganos Keeper direkt an die Schulter.

22. Die Strafe der Luganesi ist verstrichen. Kaum sind die Tessiner zu Fünft, zieht Klotens Domenico Pittis davon. Sein Schuss vom linken Bullypunkt aus bereitet HCL-Goalie Züger aber keine Probleme.

21. Start ins zweite Drittel. Kloten weiterhin in Überzahl.

20. Drittelspause in der Resega

20. Mit der Schlusssirene kommt Roman Wick für die Klotener zum Abschluss. Er versucht es Backhand, scheitert aber an Simon Züger.

20. Kloten also erneut in Überzahl. Es gelingt den Zürchern, sich im Drittel zu installieren. Sie lassen die Scheibe zirkulieren.

19. An der blauen Linie der Tessiner checkt Kevin Romy den Klotener Fabian Stephan brutal in den Rücken. Romy muss in die Kühlbox.

19. Die Strafer verstreicht, ohne dass die Klotener ihr Powerplay richtig aufziehen konnten.

17. Luganos Timo Helbling spielt offensichtlich absichtlich die Scheibe aus dem Spielfeld. Zu Recht erhält er zwei Minuten.

15. Auch Jenni kommt zur hochkaratigen Chance für die Zürcher. Er steht alleine am weiteren Pfosten, während der Puck zwischen den Beinen des HCL-Torhüters hindurchkullert. Jenni wird vom heraneilenden Lugano-Verteidiger durch Haken zurückgehalten und trifft die Scheibe nicht richtig. Die Klotener reklamieren auf Strafe, der Schiedsrichter spricht diese jedoch nicht aus.

14. Die Koten Flyers jetzt in Überzahl. Sie lassen die Scheibe laufen. Radek Hamr drückt an der blauen Line ab. Sein Hammerschuss geht an den Pfosten.

2:0 für Lugano! Captain Sandy Jeannin steht unbedrängt an der blauen Linie. Er hat genügend Zeit um einen platzierten Schuss abzugeben, der auch prompt im Netz hinter Kloten-Goalie Rüeger landet.

11. Die Kloten Flyers agieren ideenlos. Sie bringen im offensiven Drittel nichts zustande. Meistens wird bloss die Scheibe ins Drittel gespielt, wo das Heimteam sie wieder in Besitz nimmt.

7. Die Luganesi sind klar die spielbestimmende Mannschaft. Diesmal ist Conne mit viel Zug auf das Klotener Tor unterwegs. Sein Schuss ist aber zu ungenau und geht weit neben Rüegers Tor.

3. Tor für Lugano! Tremblay spielt von der blauen Linie quer durch das Drittel auf Jeannin, der auf Höhe des Bullypunkts abdrücken kann. Kloten-Goalie Rüeger ist chancenlos.

2. Der HC Lugano ist bereits zum ersten Mal in Überzahl. Der Block rund um Sandy Jeannin lässt die Scheibe zirkulieren.

1. Anpfiff! Es geht los.

- In Kürze geht es los. Die Kloten Flyers treffen auswärts in der Resega auf den HC Lugano.

Vor den Spielen

In der vergangenen Saison haben die Kloten Flyers überraschenderweise im Playoff-Viertelfinal den HC Lugano eliminiert. Die Tessiner wollen heute Abend die Revanche.

Die Luganesi wollen sich nicht nur für den Playoff-Schmach vom Frühjahr revanchieren, sie wollen auch die gestrige 2:7-Pleite gegen die ZSC Lions vergessen machen. Die Kloten Flyers ihrerseits wollen ihre zwei Siege alte Siegesserie fortsetzen und weiter in der Tabelle hochklettern.

ZSC Lions mit einfacher Aufgabe

186 Minuten lang blieben die Stadtzürcher tor- und sieglos. Gegen Lugano scheint gestern Abend der Knoten geplatzt zu sein, gleich sieben Tore konnten sich die ZSC Lions gutschreiben lassen. Die Löwen haben Blut geleckt und wollen heute Abend drei weitere Punkte auf ihr mageres Konto überweisen.

Harter Brocken für Fribourg

Nach einem Hoch zum Meisterschaftsbeginn mit dem zwischenzeitlichen zweiten Tabellenplatz, scheint bei Fribourg-Gottéron wieder die Realität eingekehrt zu sein. Nach zwei Niederlagen in Folge, zieren die Saanestädter nur noch den achten Platz. Mit einem Sieg gegen Meister Davos könnten die Freiburger heute Abend zeigen, dass ihr Zwischenhoch kein Zufall war.

(mon/SI)

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