Rom: Genfer (20) baggert Frau an – niedergestochen
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RomGenfer (20) baggert Frau an – niedergestochen

Sein Aufenthalt in Rom endete für einen jungen Genfer mit Stichverletzungen und einem Aufenthalt im Spital. Zum Verhängnis wurde ihm eine Frauenbekanntschaft.

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tpi/atk/jef/lüs
Eines der beiden Opfer der Messerattacke in Rom.

Eines der beiden Opfer der Messerattacke in Rom.

«Sie haben uns eine Falle gestellt, sie wollten uns töten», sagt Mario*, noch immer erschüttert von dem, was er erlebt hat. Der 20-jährige Genfer Student wurde brutal angegriffen, wie er 20 minutes erzählt –zugefügt wurden ihm zwei Messerstiche. «Ich wurde an Leber, Darm und Blinddarm verletzt», sagt er. Bis nächste Woche muss er im Spital bleiben. Dort liegt auch sein Cousin, der während der Tat bei ihm war: Er wurde am Kopf verletzt.

Was war passiert? Es geschah am letzten Freitag – am gleichen Tag war der Genfer mit italienischen Wurzeln in Rom angekommen, um an einer Hochzeit teilzunehmen. «Mein Cousin hatte am Vorabend in einem Club eine Frau getroffen, sie rief ihn an und schlug ihm vor, dass wir zusammen mit einer Freundin von ihr ausgehen», berichtet Mario.

«Ohne Erklärung stachen sie zu»

Als sie die Frauen getroffen hätten, hätten diese sie in eine Wohnung eingeladen. Kaum hätten sie diese betreten, seien plötzlich zwei Männer aufgetaucht. «Ohne Erklärung begannen sie, auf uns einzustechen. Sie beleidigten und schlugen uns.»

Mario und seinem Cousin gelang die Flucht. Danach erstatteten sie Anzeige. Die italienische Polizei bestätigt, dass sie in diesem Fall ermittelt, äussert sich jedoch nicht zu den Details.

Mario vermutet, dass es sich bei den Angreifern um die Freunde der Frauen handelte. «Es passte ihnen wohl nicht, dass wir sie anbaggerten.»

*Name geändert.

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