Aktualisiert 15.05.2007 12:40

Genfer Kanufahrer steckten im Tunnel fest

Eine Gruppe Kanufahrer, die in Genf einen unterirdischen Kanal erkunden wollte, hat gestern Abend die Rettungsdienste auf Trab gehalten. Drei der fünf Kanuten blieben in einem ein Kilometer langen Tunnel stecken.

Zwei anderen war es gegen 19 Uhr gelungen, aus dem Kanal auszusteigen. Darauf hätten sie die Rettungskräfte alarmiert, bestätigte die Genfer Kantonspolizei heute Medienberichte.

Zwanzig Feuerwehrleute, vier Polizeipatrouillen und mehrere Ambulanzen wurden aufgeboten, um die unvorsichtigen Kanuten aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Sie waren in dem Kanal, der den Bach Aire mit dem Fluss Arve verbindet, in einen Strudel geraten.

Zwei Polizeitauchern gelang es, die Kanuten unterhalb des Zollfreilagers neben dem Bahnhof La Praille zu orten und ans Tageslicht zu bringen. Die zwei Männer und die Frau waren unterkühlt, aber sonst wohlauf.

Wie die Polizei weiter erklärte, ist der Zugang zu dem Kanal strikte untersagt. Die abenteuerlustige Kanugruppe muss nun mit einer Busse rechnen.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.