Genfer Linksallianz vor Gericht abgeblitzt
Aktualisiert

Genfer Linksallianz vor Gericht abgeblitzt

Die Genfer Linksallianz ist mit ihrer Beschwerde gegen das Ergebnis der Wahlen ins Genfer Kantonsparlament vom vergangneen 9. Oktober vor dem Genfer Verwaltungsgericht abgeblitzt.

Die Begründung des Verwaltungsgerichts stand zunächst noch aus. Sie sollte zu einem späteren Zeitpunkt versandt werden, wie das Verwaltungsgericht mitteilte.

Die Partei war bei den Wahlen äusserst knapp aus dem Grossen Rat ausgeschieden und hatte geltend gemacht, wegen eines Fehlers im Wahlbüro in Meyrin rund 10.000 Listenstimmen verloren zu haben.

Mit dem Entscheid des Gerichts wurde auch die mit der Beschwerde erwirkte auschiebende Wirkung aufgehoben. Diese hätte die Wahl des neuen Staatsrates vom kommenden 13. November verhindern können.

Die Linksallianz kann nun noch beim Bundesgericht eine Beschwerde einreichen. (dapd)

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