Nelson bekifft: Gentleman kifft nicht mehr, Willie umso mehr
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Nelson bekifftGentleman kifft nicht mehr, Willie umso mehr

Gentleman gesteht, keine Joints mehr anzurühren. Währenddessen hat Country-Sänger Willie Nelson kein Problem damit, sich bekifft in Larry Kings Talkshow zu setzen ...

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sim

Willie Nelson bekifft bei Larry King. Video: YouTube

Obwohl das Kiffen zur Rasta-Kultur gehöre, glaubt Gentleman nicht, dass der Rausch friedfertiger mache. Der «Welt Online» gegenüber erklärt der als Tilman Otto geborene Osnabrücker: «Ich bin nie gewalttätig geworden. Ich kiffe aber auch nicht mehr. Rauch ist das Gegenteil von Klarheit. Die meisten Übergriffe finden sowieso alkoholisiert statt. Ich habe früher auf der Bühne selbst gekifft, vor 13-jährigen Kids, die zwar nicht mehr geradeaus gucken, aber meine Lieder mitsingen konnten.»

Gentleman glaubt dennoch, dass der Drogengenuss in seiner Zweitheimat Jamaika, die er seit seinem 17. Lebensjahr regelmässig bereist, anders als in Europa praktiziert wird: «Ich habe es in einer Religionsgemeinschaft erlebt in den jamaikanischen Bergen, wo Ganja als Heilkraut zelebriert wird, zur Bewusstseinserweiterung. Das ist was anderes als ein Headshop in Amsterdam, wo Touristen sich die Birne wegballern. Da finden keine tiefgründig philosophischen Gespräche statt.»

Während Gentleman den Joints den Rücken gekehrt hat, plauderte Country-Star Willie Nelson in einer kürzlich gesendeten Folge von Larry Kings Talkshow bekifft über seinen Cannabis-Konsum. «Könntest du nach einem Joint auf die Bühne gehen?», fragte Larry King seinen Gast. «Natürlich könnte ich», so Willie Nelson. Aber sehen Sie selbst ...

(sim/bang)

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