Aktualisiert 09.10.2012 15:20

Kontakte zu UltrasGenua-Spieler wegen «Trikot-Affäre» gesperrt

Im April händigten die Genua-Spieler den eigenen Ultras nach massiven Drohungen die Trikots aus. Nun wurde Giuseppe Sculli für einen Monat gesperrt, weil er enge Kontakte zu den Ultras pflegte.

Die Disziplinarkommission des italienischen Fussballverbandes hat Strafen in der «Trikot-Affäre» um den Serie-A-Verein Genua ausgesprochen. Stürmer Giuseppe Sculli wurde einen Monat gesperrt, zudem muss der Verein eine Busse von 30 000 Euro bezahlen.

Im Spiel der Genueser am 22. April gegen Siena hatten radikale Genua-Fans beim Stand von 0:4 Rauchbomben gezündet und versucht, den Rasen zu stürmen. Die Ultras forderten Genuas Spieler auf, ihre Trikots auszuhändigen, was die meisten tatsächlich taten.

Anklage gegen 15 weitere Genua-Spieler aufgehoben

Der mittlerweile für Lazio Rom spielende Sculli wurde nach Angaben der Disziplinarkommission verurteilt, weil er enge Kontakte zu den Ultras pflegte. Das Verfahren gegen die übrigen 15 angeklagten Genua-Spieler wurde eingestellt.

Genoa-Spieler geben Trikot ab

Das Spiel war im April nach einer rund 45-minütigen Unterbrechung fortgesetzt worden und endete mit 1:4. Weil die Spieler den Drohungen der eigenen «Ultras» nachgegeben hatten, war der CFC Genua bereits zu zwei Partien vor leeren Rängen verurteilt worden.

(si)

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