Aktualisiert 12.02.2015 15:59

Starker Franken

Georg Fischer verlängert Arbeitszeiten

Durchschnittlich 44 Stunden müssen die Mitarbeiter des Georg-Fischer-Konzerns bis Ende Jahr arbeiten. Nach sechs Monaten soll die Massnahme aber überprüft werden.

Ein Mitarbeiter der GF AgieCharmilles AG in Nidau bei der Montage einer Fräsmaschine.

Ein Mitarbeiter der GF AgieCharmilles AG in Nidau bei der Montage einer Fräsmaschine.

Die Angestellten des Schaffhauser Industriekonzerns Georg Fischer müssen ab sofort länger arbeiten. Grund für die Massnahme ist die Aufwertung des Frankens, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Die Verlängerung der Arbeitszeit auf durchschnittlich 44 Stunden gelte für alle Schweizer Standorte bis Ende 2015. Sie sei zusammen mit den Personalvertretungen beschlossen worden, hiess es in der Mitteilung weiter. Nach sechs Monaten solle überprüft werden, ob die Massnahme noch nötig sei.

«Die Vereinbarung erlaubt uns, die Produktivität zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Aktivitäten in der Schweiz zu fördern», wird Georg Fischer-Chef Yves Serra in der Mitteilung zitiert. (sda)

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