Schauspieler George Clooney erklärt, wieso er nicht Präsident werden will
Publiziert

«Lieber ein schönes Leben haben»George Clooney erklärt, wieso er nicht Präsident werden will

Der Hollywoodstar engagiert sich zwar politisch, doch auf eine Zweitkarriere hat er keine Lust. Und wenn es nach Clooney geht, hätte auch Donald Trump wohl die Finger davon lassen sollen.

von
Angela Hess
1 / 7
George Clooney wirbt aktuell für den neuen Film «The Tender Bar», bei dem er Regie geführt hat. Dazu war er am Sonntag zu Gast in der BBC-Sendung «The Andrew Marr Show».

George Clooney wirbt aktuell für den neuen Film «The Tender Bar», bei dem er Regie geführt hat. Dazu war er am Sonntag zu Gast in der BBC-Sendung «The Andrew Marr Show».

REUTERS
Der 60-Jährige, hier zu sehen mit seiner Ehefrau Amal (43), stellt sich im TV-Interview auch einer Frage, die viele Fans interessiert: Wird Clooney mal fürs US-Präsidentschaftsamt kandidieren?

Der 60-Jährige, hier zu sehen mit seiner Ehefrau Amal (43), stellt sich im TV-Interview auch einer Frage, die viele Fans interessiert: Wird Clooney mal fürs US-Präsidentschaftsamt kandidieren?

REUTERS
Immerhin engagiert sich der Hollywoodstar seit Jahren für politische und gesellschaftliche Anliegen. Eine Zeit lang war er auch UN-Botschafter des Friedens.

Immerhin engagiert sich der Hollywoodstar seit Jahren für politische und gesellschaftliche Anliegen. Eine Zeit lang war er auch UN-Botschafter des Friedens.

Getty Images for BFI

Darum gehts

  • George Clooney (60) hat es – entgegen der Hoffnungen seiner Fans – nicht im Sinn, eine politische Karriere anzugehen.

  • Insbesondere an einer Kandidatur für die US-Präsidentschaft ist der Hollywoodstar laut eigener Aussage nicht interessiert.

  • Der Grund: Aus den Jahren, die ihm noch bleiben, will Clooney «das Beste» machen.

  • Er steht hinter der aktuellen Präsidentschaft von Joe Biden (78), hat aber keine guten Worte für Donald Trump (75) übrig.

Seit Jahren setzt sich George Clooney (60) öffentlich für politische Anliegen ein, die ihm am Herzen liegen. Der Schauspieler spricht sich insbesondere für den Klimaschutz und die Förderung von klimaverträglichen Technologien aus und tritt als entschiedener Kriegsgegner auf. Auch wenn in den USA ein neues Staatsoberhaupt gewählt wird, ist Clooney zur Stelle: Der bekennende Demokrat unterstützte Barack Obama (60), Hillary Clinton (73) und Joe Biden (78) in ihren Wahlkämpfen.

Fans stellen sich aufgrund von Clooneys grossem politischem Engagement immer wieder die Frage, ob er wohl selbst irgendwann ein politisches Amt – vielleicht sogar das US-Präsidentschaftsamt – anstrebt. Derartigen Spekulationen setzt der Hollywoodstar nun aber ein Ende. «Ich würde eigentlich lieber ein schönes Leben haben. Ich bin 60 Jahre alt. In 20 Jahren bin ich schon 80», so Clooney am Sonntag in der «Andrew Marr Show» beim britischen Sender BBC.

Clooney will kommende Jahre geniessen

Er habe mit seiner Frau Amal (43) über das Thema gesprochen und sei zum Schluss gekommen, dass die kommenden Jahre eine «glückliche Zeit» sein sollen. «Wir müssen sicherstellen, dass wir diese Jahre geniessen, und das Beste aus ihnen machen», so Clooney. Die nervenaufreibende Arbeit eines Präsidenten scheint in dieser Hinsicht alles andere als seinen Vorstellungen zu entsprechen.

Clooney erklärt in der «Andrew Marr Show», dass er und Amal momentan viel arbeiten. Das soll sich in den kommenden Jahren ändern. Aber trotz geplanter Reduzierung des Tempos im Alltag denkt der Schauspieler realistisch: Mit 80 werde er nicht mehr so fit sein wie jetzt, «egal, wie viel Sport ich mache».

Trump sei ein «Schwachkopf»

Im Interview kommentiert Clooney auch die aktuelle Präsidentschaft von Joe Biden. «Es gibt viele Dinge, die repariert werden müssen. Viel Heilung muss noch geschehen in den USA», sagt er. Umfragen, die momentan einen Rückgang von Bidens Beliebtheit verzeichnen, bereiten ihm aber keine Sorgen: «Die Werte gehen hoch und runter. Ich erwarte, dass sie wieder steigen werden.»

Eins scheint aber klar: Dass Donald Trump (75) im vergangenen Jahr die Wiederwahl nicht geschafft hat, bedauert George Clooney überhaupt nicht. Er habe den Republikaner – den er im Interview einen «Schwachkopf» nennt – vor seiner Kandidatur schon gekannt und ihn als Mann erlebt, der «die ganze Zeit hinter den Frauen her ist, wenn er unterwegs ist». Mit den Unterstützerinnen und Unterstützern Trumps könne er ebenso nur wenig anfangen.

Hol dir den People-Push!

Wenn du den People-Push abonnierst, verpasst du nichts mehr aus der Welt der Reichen, Schönen und der Menschen, bei denen nicht ganz klar ist, warum sie eigentlich berühmt sind.

So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten rechts auf «Cockpit», dann aufs «Einstellungen»-Zahnrad und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «People» an – schon läufts.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung

11 Kommentare