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WahlenGerangel um CVP-Sitze in Schwyz

In den Kantonen Uri und Schwyz finden am Sonntag Regierungsrats- und Ständeratsersatzwahlen statt. Für den freien Urner Regierungssitz hat das Volk die Wahl zwischen links und rechts. In Schwyz kämpfen fünf Kandidaten um zwei CVP- Sitze in der Exekutive.

In der Urner Regierung ist der Sitz von Finanzdirektor Markus Stadler neu zu besetzen. Der Parteilose dürfte am Sonntag in den Ständerat gewählt werden, nachdem er im ersten Wahlgang vom 7. März die beiden anderen Kandidaten klar distanziert hatte. Stadlers Wahl in die kleine Kammer ist quasi gesichert - auch wenn Kandidaturen bis in letzter Minute möglich sind.

Für Stadlers Nachfolge in der Regierung hat das Volk nun die Wahl zwischen einem SVP-Mann und einer grünen Kandidatin. Für beide Parteien wäre eine Wahl in die Regierung eine Premiere. Zurzeit setzt sich die Urner Regierung aus drei Mitgliedern der CVP, zwei der FDP und je einem SP-Mann und einem Parteilosen zusammen.

Zwei Frauen und drei Männer in Schwyz

Im Kanton Schwyz wählt das Stimmvolk zwei neue Regierungsräte. Die CVP will stärkste Kraft in der Exekutive bleiben und die beiden frei werdenden Sitze mit einem Zweierticket verteidigen. FDP, SVP und die so genannte Mehrheitsparty machen sie ihr aber streitig. Insgesamt kandidieren zwei Frauen und drei Männer.

Die FDP will ihr zweites Mandat zurückholen, das sie vor zwei Jahren verloren hat. Aber auch die SVP bläst zum Angriff auf die zwei CVP-Sitze, sie will die CVP als stärkste Kraft in der Exekutive ablösen. Und ein Wiedersehen gibts mit dem «Hölloch»-Wirt von der Mehrheitsparty: Es ist seine vierte Regierungsratskandidatur innerhalb von zehn Jahren.

(sda)

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